Aktuelle Termine und Ankündigungen


 Veranstaltung

degrowth speed dating

mit konvivialer, szenischer Lesung

Mittwoch, 12. Dezember 2018 — 19-22h — Crack Bellmer, Revaler Straße 99, 10245 Berlin

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Irgendwann kommt es, das Jahresende – und mit ihm ein Rückblick und Rausblick auf das, was passiert ist und passieren kann. Zum 3. Mal findet das degrowth speed dating statt, bei dem sich verschiedene Menschen aus der Postwachstumsszene in Berlin vorstellen und sich neu oder besser kennen lernen. Wir tauschen uns aus über laufende und geplante Projekte und Aktionen, philosophische Fragen und mögliche Antworten, praktische Ideen und Motivationen. Dieses Mal wollen wir den humoristischen und künstlerischen Anteil erhöhen: Das ikozaeder Kollektiv wird uns zwischendurch mit einer szenischen degrowth Lesung beglücken. Lasst euch überraschen und taucht mit uns ein in einen konvivialen Abend!

Um Anmeldung wird gebeten: kristina.utz [äat] fairbindung.org

In Kooperation mit dem Transform Magazin, dem ikozaeder e.V. und dem Förderverein Wachstumswende.

Fortbildung

Macht Wachstum glücklich? – Wohlstand jenseits von Arbeit, Konsum und Wettbewerb

Methoden für die Bildungsarbeit – Seminarreihe zu
Transformativem Lernen in Deutschland und Polen

21.-24. März 2019, Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e.V., Platz der Jugend 6, 15374 Müncheberg OT Trebnitz

Infos

Wir wirken bei der Seminarreihe „Courage to change, courage to act“ der Kreisau-Initiative mit. Die Details zum Seminar werden noch veröffentlicht. Mehr Information bekommt ihr hier.

Fortbildung

Mentale Infrastrukturen und Ressourcen – Wie Wachstum unser Denken, Fühlen und Handeln prägt

Methoden für die Bildungsarbeit – Seminarreihe zu
Transformativem Lernen in Deutschland und Polen

7.-11. September 2019, Internationale Jugendbegegnungsstätte Kreisau, Krzy?owa 7, 58-112 Grodziszcze, Poland

Infos

Wir wirken bei der Seminarreihe „Courage to change, courage to act“ der Kreisau-Initiative mit. Die Details zum Seminar werden noch veröffentlicht. Mehr Information bekommt ihr hier.

Vergangene Veranstaltungen und Termine

 Veranstaltung

Filmvorführung & Gespräch:

Vom Süden lernen – gemeinsam handeln

Freitag, 7. Dezember 2018 — Einlass 19h, Beginn 19:30h — Café Fincan, Altenbrakerstr. 26, 12051 Berlin-Neukölln

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Ein Projekt, drei Filme! Wir feiern die erste Runde unseres Projektes „Vom Süden lernen, gemeinsam handeln“ und laden euch herzlich ein, mit uns die in diesem Jahr entstandenen Kurzfilme anzusehen und mit einigen der Protagonist*innen ins Gespräch zu kommen.

Die Filme basieren auf Interviews mit Aktivist*innen und Multiplikator*innen aus Lateinamerika und Deutschland. Sie bringen ihre Perspektiven auf drei Themen näher: Diversität, Bildung und Menschenrechte. Ihr habt die Gelegenheit, einige der Protagonist*innen und den Regisseur kennenzulernen und ihnen Fragen zu stellen. Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es in der gemütlichen Bar des Café Fincan Raum für Austausch und Plausch.
Zu den Kurzfilmen:

WakeUp! – Brasilianische Perspektiven auf Diversität. Mit Perseu Pereira (Nuances) und Jamile Da Silva (S.U.S.I.), 10.20 min, OmU

Playing for real – Straßenfußball und die „Bildung von unten“. Mit Fabián Zambelli Sandoval (Chigol), 7.20 min, OmU

Resistance – Eine Perspektive der Widerstandsbewegungen. Mit Paola Reyes vom Menschenrechts-Kollektiv CADEHO und Melina Castillo von FairBindung e.V., 17.12 min, OmU

Regie und Filmproduktion: Hendrik Rojas.

Die Filmvorführung wird veranstaltet vom Projekt „Vom Süden lernen, gemeinsam handeln“.

EINTRITT FREI. Der Veranstaltungsort ist barrierearm. Das Cafè Fincan hat eine Rollirampe für die Stufe an der Tür. Die Toiletten sind etwas eng. Bitte kontaktiert uns für Nachfragen.

Temporärer Laden

DirektKonsum / part 2 – solidarisch und direkt wirtschaften!

Information – Verkostung – Verkauf

Fr. 30.11. bis So. 02.12.2018 – jeweils von 12 bis 20 Uhr
„DirektKonsum“ (c/o Ableger, ehem. „Tante Horst“), Oranienstr. 45, 10969 Berlin

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 Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« – unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen zum zweiten Mal, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!
Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit Vertreter*innen der Initiativen. Wir freuen uns auf dich!
Im DirektKonsum findest Du Tee und Kaffee, Olivenöl, Nudeln und Tomatensauce, Kekse, ökologische Reinigungsmittel, und vielleicht sogar frische Orangen und Avocados – alles direkt von den Erzeuger*innen. Vielleicht suchst du noch Geschenke zum Jahresende?
Es gibt auch Kaffee und Kuchen, weitere Infos und Gespräche mit Leuten aus Solihandelsinitiativen.
Organisiert von der SoliHandels-Gruppe Berlin

 Veranstaltung

Café Décroissance:
Ökologisch Feministisch Wirtschaften – Liebe auf den zweiten Blick

Wirtschaften jenseits des Wachstums und Patriarchats

Mittwoch, 28. November 2018 — 19h — Café Cralle, Hochstädter Str. 10A, 13347 Berlin

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Individuelles und gesellschaftliches Wohlbefinden hängt davon ab, ob und wie andere für uns sorgen. Die damit verbundenen Arbeiten und Tätigkeiten bilden die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems, doch bleiben sie oft unsichtbar, unbezahlt, abgewertet – und werden zumeist von Frauen* verrichtet.

Gibt es einen „sorglosen“ Kapitalismus? Warum ist Geschlecht für die Arbeitsteilung, lokal und global, immer noch so bedeutsam? Sind ökofeministische Analysen und Forderungen noch zu gebrauchen, zu eso, zu realistisch, zu radikal, zu ausschließend?

FairBindung und die Care Revolution Regionalgruppe Berlin diskutieren mit euch nach einem Input, inwiefern die Krise des Ökologischen und die Krise des Sozialen zwei Seiten derselben Medaille sind, und welche Strategien daraus hervorgehen können.
[Das Cafè Cralle hat zwar eine Rollirampe (2 Schienen) für die Stufe an der Tür, aber keine rolligerechten Toiletten. Vor der Tür gibt es einen Parkplatz für Menschen mit Behindertenausweis.]

ökologisch feministisch wirtschaften_Flyer

Seminar

Solidarische Utopien leben

Ein Seminar zu alternativen Ideen und Strategien jenseits des Wachstums

15.-18. November 2018
KuBiZ, Bernkasteler Str. 78, 13088 Berlin

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Ewiges Wirtschaftswachstum auf einem endlichen Planeten ist unsinnig: aus einer ökonomischen, ökologischen, sozialen und globalen Gerechtigkeitsperspektive. Die Gründe dafür sind durch den Postwachstumsdiskurs mittlerweile viel diskutiert und verbreitet worden. Etablierte Machtverhältnisse und die kapitalistische Steigerungslogik machen es jedoch schwer, im bestehenden System solidarische Alternativen zu leben – auch wenn es diese in Form gelebter Praxis und theoretischer Überlegungen zu Hauf gibt.

In diesem Seminar möchten wir den Raum geben, um uns über solidarische Ansätze jenseits des Wachstums auszutauschen. Gemeinsam vertiefen wir die Frage, wie diese in die Breite getragen und in das eigene Leben integriert werden können. Wie können wir Handlungsmöglichkeiten entwickeln und in die Tat umsetzen, wo können wir Spielräume in unserer alltäglichen Praxis erweitern? Wie können die Nischen zum Mainstream werden? Wir begeben uns auf die Suche nach resonanten Experimentierräumen, widerständigen Strategien und alternativen Gegenentwürfen zur kapitalorientierten Wirtschaftsweise.
Das Seminar findet im selbstverwalteten Kultur- und Bildungszentrum Raoul Wallenberg in Berlin statt, was einen inspirierenden Raum für vier bereichernde Tage bietet.

SEMINARBEITRAG nach (realistischer!) Selbsteinschätzung: 50,- bis 180,- Euro (Verpflegung und Übernachtung inklusive)

ANMELDUNG bis zum 31.10.2018 an arun.hackenberger@fairbindung.org (max. 18 TN)

LEITUNG: Rui Montez, Kristina Utz, Nele Cölsch

Workshop

Housing for Degrowth / Transforming urban landscapes beyond capitalist growth

From collective housing to affordable and environmentally sustainable urban landscapes

2. November 2018
CHANGED VENUE: Crack Bellmer – Revaler Straße 99 –10245 Berlin
(formerly: RAW//cc – Temporaum im Beamtenwohnhaus)

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Affordable housing, urban planning for and by residents, and environmentally sustainable housing are in the headlines. How can we establish degrowth in urban and rural neighbourhoods to satisfy the basic material and social need of housing? How can we apply the principles of sufficiency and conviviality – living a ‘one planet lifestyle’ with a common ecological footprint – in housing practices?

Drawing on more than 20 activist-scholar contributions, the editors of the recently published Housing for Degrowth: Principles, Models, Challenges and Opportunities (Routledge) will present their book in conversation with Michael La Fond, Institute for Creative Sustainability, and talk about a degrowth-approach to housing, revealing grassroots achievements, practical models and principles and the crucial policy changes needed to optimise bottom-up efforts. Cases include analysis of housing struggles that reach beyond a ‘right to the city’ to a ‘right to metabolism’, campaigns for refurbishment of social housing, and a cooperative model for financing and organising German housing as an alternative to mainstream market and government housing.

Co-edited by activist-scholars Anitra Nelson (Centre for Urban Research at RMIT University in Melbourne) and François Schneider (Institute of Environmental Science and Technology, University of Barcelona, initiator of Research & Degrowth, degrowth conferences and pioneer activist of degrowth), Housing for Degrowth presents a range of cases and models from various countries and continents — amongst others Italy, Norway, Vanuatu, India, Germany, USA, Australia and Denmark.

We appreciate a short registration mail: Kristina.utz [aat] fairbindung.org

The event will be held in English. Entrance is not barrier-free, but get in touch for possible assistance.
Special paperback print run available directly from the editors at 25 Euros per copy. For event schedule of the European tour see here.

The event is part of the EXPERIMENTDAYS 2018. In cooperation with id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit, Research & Degrowth and RAW//cc.

IMPORTANT NOTE: Due to great interest in the event, we changed the location – CRACK BELLMER (on the RAW compound) will be hosting us. Be sure to come on time and/or register – first come, first serve.

Download Flyer

Fortbildung

Anders statt mehr

Fairer Handel(n) für eine sozialökologische Zukunft

26. Oktober 2018 – 14-19h – dock europe, Hamburg

Anmeldung: info [aet] hamburgmalfair.de

10. November 2018 – 10-17.30h – Hofkirche Köpenick, Berlin

Anmeldung: n.berger [aat] baobab-berlin.de

Infos

Die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion, der Verlust von Tier- und Pflanzenarten und die Zunahme ausbeuterische Arbeitsverhältnisse machen deutlich: Es muss eine Veränderung her. Dennoch steuern wir mit unserem Produktions- und Konsumverhalten immer weiter in Richtung Ausbeutung des Planeten und seiner Bewohner*innen. Auf der anderen Seite sind in den letzten Jahren zahlreiche Lösungsansätze, Gruppen, Initiativen und Bewegungen entstanden, die alternative Wirtschafts- und Lebensformen jenseits des Wachstumszwanges denken und leben: Solidarische Landwirtschaft, Gemeinwohlökonomie, Post-Wachstumsbewegung, um nur einige zu nennen.

Der Faire Handel tritt seit vielen Jahren für ein anderes Wirtschaften ein. Wie passen die „neueren“ Ansätze und Bewegungen mit dem Fairen Handel zusammen? Wie verhält sich die Fair-Handels-Bewegung zur Wachstumslogik? Welche Maßnahmen können von Weltläden und anderen Akteuren des Fairen Handels ergriffen werden, um dem Wachstumswahn entgegen zu treten? Wie können neue Netzwerke aussehen, in die Fair-Handels-Akteure ihren Ansatz, ihre Erfahrungen und ihr Potential einbringen können?

In diesem Workshop wollen wir Ideen und Menschen aus der Fair-Handels-Bewegung mit dem Postwachstumsgedanken und anderen alternativen Wirtschaftskonzepten zusammenbringen. Die Referent*innen von Konzeptwerk Neue Ökonomie/Leipzig und Fairbindung/Berlin werden Impulse geben, die Teilnehmenden mit verschiedenen Methoden in die Diskussion bringen und gemeinsam mit uns erarbeiten, wie wir gemeinsam eine notwendige Veränderung mitgestalten und Allianzen schmieden können.

Das Konzept für diesen Workshop wurde in Kooperation von Weltladen-Dachverband e.V., Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. und Fairbindung e.V. entwickelt und greift Impulse aus dem Kongress „Gesellschaftliche Transformation durch Fairen Handel?“ (März 2018) des Forum Fairer Handel e.V. auf. Die Workshops werden mit verschiedenen regionalen Partner/innen, u.a. den Fair-Handels-Berater*innen durchgeführt.

Workshop

Anders bilden.

Vorstellung der Bildungsmaterialien „Wie wollen wir gelebt haben?“ und Workshops zum Ausprobieren der Methoden im Rahmen der Veranstaltung „Zukunft anders erzählen“

12. Oktober 2018
Refugio, Lenaustraße 3-4, 12047 Berlin-Neukölln

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Mehr Information und Anmeldung über FUTURZwei hier.

Seminar

Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu

Eine Erkundung unser inneren Widersprüche auf dem Weg zur sozial-ökologischen Transformation

Fr 28.09. – So 30.09 2018
Ökodorf Sieben Linden, 38489 Beetzendorf OT Poppau

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„Wachstum um des Wachstums willen ist die Ideologie der Krebszelle“ meinte Edward Abbey – und wir auch. Ewiges Wirtschaftswachstum ist unsinnig: aus einer ökonomischen, ökologischen, sozialen und globalen Gerechtigkeitsperspektive. Die Notwendigkeit für einen sozial-ökologischen Transformationsprozess scheint klar – und doch hat der Kapitalismus Hochkonjunktur.

Warum gibt es in unserer Gesellschaft eine so große Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen auf der einen, und dem alltäglichen Handeln auf der anderen Seite? Die Idee von Wachstum hat sich nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch in unserem Denken, Handeln und unseren Gefühlen festgesetzt. Konkurrenzgedanken, Beschleunigung und (Selbst-)optimierungsversuche ziehen sich durch unser Leben. Und in Deutschland ist die Erschöpfung in den vergangenen Jahren viel stärker als der Wohlstand gewachsen.

An diesen Wochenende nähern wir uns der Verankerung von wirtschaftlichem Wachstum als unserer „mentalen Infrastruktur“, indem wir uns gemeinsam ausprobieren und mit- und voneinander lernen. Mit Körper, Geist und Seele entdecken wir innere Hindernisse und Potenziale auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft.

Das Seminar wird durchgeführt vom und findet statt im Ökodorf Sieben Linden (i. d. Altmark zwischen zwischen Hamburg, Hannover und Berlin). Mehr Infos und Anmeldung unter: https://siebenlinden.org/event/eigentlich-bin-ich-ganz-anders-ich-komme-nur-so-selten-dazu/

Qualifizierungsreihe

 

Werkstatt Menschenrechte: Eine Perspektive der Widerstandsbewegungen

21. – 23. September 2018 (Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag)
Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg

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Ziel der Werkstatt ist es, für Menschenrechte zu sensibilisieren, deren Entstehungsgeschichte und aktuelle Diskurse zu reflektieren sowie Widerstandsbewegungen kennenzulernen.

Wir werden Mythen entkräften und westliche Sichtweisen kritisch diskutieren. Konkrete Beispiele aus dem lateinamerikanischen Kontext werden helfen, die Verletzung der Menschenrechte als politisch-ökonomisches Phänomen zu verstehen.

Die Referentinnen berichten von eigenen Erfahrungen aus der Menschenrechtsbeobachtung, aus der Zusammenarbeit mit Aktivist*innen in Lateinamerika und aus der eigenen aktivistischen Arbeit in Deutschland. Sie arbeiten mit künstlerisch-visuellen Methoden und ermöglichen neue Perspektiven auf das Thema Menschenrechte.

Paola Reyes ist Dokumentarfilmerin und Aktivistin des Menschenrechts-Kollektivs CADEHO (Cadena de Derechos Humanos por Honduras) und arbeitet seit 2009 solidarisch mit sozialen Bewegungen in Honduras.

Melina Castillo ist Mitglied des Bildungskollektives FairBindung. Als Bildungsreferentin hat sie in Mexiko und in Deutschland zu den Themen Widerstandsbewegungen und Artivismo (Kunst+Aktivismus) gearbeitet.

Veranstaltungsort:
Alte Feuerwache, Axel-Springer-Str. 40/41, 10969 Berlin-Kreuzberg

Teilnahme und Anmeldung:
Die Teilnahmegebühr beträgt 40-150€ pro Person und Werkstatt.
(Selbsteinschätzung. Falls das finanziell schwierig ist, meldet euch bei uns – wir finden eine Lösung.) Wir stellen Getränke und Snacks.

Anmeldung per E-Mail an: maria.rojas[ät]fairbindung.org
Bei Fragen meldet euch per Mail oder ruft einfach an: 0177 930 4195.

Die Werkstatt ist Teil der Qualifizierungsreihe „Vom Süden lernen, gemeinsam handeln“. In direkter Zusammenarbeit mit Initiativen und Organisationen aus Lateinamerika bieten wir Fortbildungen zu Themen des Globalen Lernens an. Die Teilnehmenden lernen im Dialog mit Expert*innen und Aktivist*innen sozial-ökologische Bewegungen und Ansätze kennen. Sie betrachten Themen aus neuen Blickwinkeln, hinterfragen eigene Sichtweisen und erarbeiten alternative Herangehensweisen. Machtkritische Reflexion, multiperspektives Lernen und praxisnahe Inspirationen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Werkstätte richten sich an alle, die in der außerschulischen und schulischen Bildungsarbeit aktiv sind oder dies anstreben.

 Veranstaltung

Im Gespräch mit Kleinbäuer*innen aus Peru: Wie wirkt Fairer Handel?

Freitag, 14. September 2018 – 17 – 19h – Dachetage des FHKB–Museums, Adalbertstraße 95a, 10999 Berlin 

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Immer mehr Kommunen bekennen sich öffentlich zu den Zielen des Fairen Handels und eine wachsende Zahl von Personen entscheidet sich dazu, beim Einkauf auf fair gehandelte Produkte zurückzugreifen. Dennoch bestehen nach wie vor Zweifel und Vorbehalte gegenüber Siegeln und Zertifikaten: Inwiefern profitieren die Produzent*innen in finanzieller und sozialer Hinsicht tatsächlich vom Fairen Handel? Welche Herausforderungen birgt der Zertifizierungsprozess für Kleinbäuer*innen?
Diese Fragen werden mit Klehber Cruz Zurita und Raúl Calle Pintado, Präsident und Geschäftsführer der Kooperative NORANDINO und Manuel Blendin vom Forum Fairer Handel diskutiert. Zudem wird das Potenzial des Fairen Handels zur Stärkung der Wiederstandsfähigkeit gegen den Klimawandel reflektiert. Moderiert von FairBindung

 

Anmeldung und mehr Informationen zur Veranstaltung

Temporärer Laden

DirektKonsum – solidarisch und direkt wirtschaften!

Information – Verkostung – Verkauf

Do. 13.09. bis Sa. 15.09. – jeweils von 12 bis 20 Uhr
„DirektKonsum“ (c/o Ableger, ehem. „Tante Horst“), Oranienstr. 45, 10969 Berlin

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Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« – unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!
Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit Vertreter*innen der Initiativen. Wir freuen uns auf dich!
In unserem temporären Laden findest du 3 Tage lang Lebensmittel und andere Produkte aus solidarischem Handel.
Mit den Direkthandels-Initiativen: Schnittstelle – SoliOli – Solidaritrade – FairBindung – union coop – flying roasters – vio.me – Orangen-Initiative Berlin – teikei coffee – SoLeKo – Soli-Coop Potsdam-Mittelmark
Die Veranstaltung findet im Rahmen der WandelWoche Berlin Brandenburg 2018 statt.

 Veranstaltung

World Café : Arbeiten im Kollektiv?!

Dienstag, 11. September 2018 – 19 Uhr – Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, Berlin

Mehr Infos

Im Rahmen eines World-Cafés wollen wir mit Euch ins Gespräch kommen über Chancen und Grenzen von Kollektivbetrieben. Wir Kollektivist*innen diskutieren in rotierenden Kleingruppen über verschiedene (kollektivbezogene) Themen mit Euch. Mit dadurch umso intensiverem Austausch. Denken wir. Hoffen wir.

Thematisch so rund um: Was ist eigentlich ein Kollektiv? Ein Relikt aus den 80ern oder hochaktuelles Arbeitsmodell für nachhaltiges Wirtschaften? Der Anfang vom Ende des Kapitalismus oder seine konsequente neoliberale Fortführung – Selbstverwirklichung oder Selbstausbeutung? Für die meisten heißt Arbeiten im Kollektiv vermutlich: Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, die Verantwortung geteilt und hoffentlich So-So-Solidarität! Ob es dabei um Warenwauswahl, Lohn, Absicherung, Krisen, Putzen oder oder oder geht…

Können wir den Beweis liefern, dass Arbeiten auch anders geht als im Kapitalismus üblich: weniger gegeneinander, mehr miteinander? Und was bringt’s?
Kommt vorbei uns diskutiert mit uns und euch!
Sprache ist deutsch, Flüsterübersetzung möglich. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche statt.

Die Veranstaltung wird organisiert und moderiert vom Kollektivenetz Berlin!

Transition Tour

Gesundheit für Alle!

Solidarische Gesundheitsversorgung in der Praxis

Fahrradtour am Freitag, den 7. September 2018
Start: 15.30h, Dauer ca. 4h.

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Gesundheit ist eine Ware. Das Gesundheitswesen orientiert sich längst nicht mehr an den Bedürfnissen unserer Körper und Seelen, sondern am Profit. Was passiert, wenn wir den Spieß umdrehen?

Wir suchen gemeinsam nach Antworten und besuchen Initiativen, die sich für eine solidarische und ganzheitliche Gesundheitsversorgung einsetzen. Wir starten beim Praxiskollektiv Reiche121, das seit 1979 basisdemokratisch arbeitet. Weiter geht’s zum HeileHaus, das naturheilkundliche Gesundheitsförderung in Kreuzberg betreibt. Und tauschen uns mit der solidarischen Gesundheitsabsicherung SOLIDAGO Berlin darüber aus, wie wir selbstverwaltete, solidarische Strukturen in der Gesundheitsförderung schaffen können. Angefragt wurde auch das Gesundheitskollektiv Berlin, das derzeit ein stadtteilorientiertes Gesundheits- und Sozialzentrum im Rollbergkiez gründet.

  • beteiligte Projekte: Praxiskollektiv Reiche121, HeileHaus, SOLIDAGO, Gesundheitskollektiv Berlin (angefragt)
  • Start: 15:30 Uhr (Dauer ca. 4h, Ausstieg möglich)
  • Treffpunkt: (Westlich) neben dem Bouleplatz am Landwehrkanal (52°29’34.4″N 13°25’53.4″E)
  • Fortbewegung: Insgesamt ca. 5 km mit dem eigenen Fahrrad. Die Tour ist nicht barrierefrei.
  • Sprache: deutsch (Übersetzung auf Anfrage ggf. möglich)
  • Bitte mitbringen: ggf. regenfeste Kleidung, Trinkflaschen, Snacks für zwischendurch
  • Kosten: Spende vor Ort
  • Anmeldung: bis zum 4. September an kristina.utz [aaet] fairbindung.org – Die Teilnehmendenzahl ist auf 18 Personen beschränkt.

Die Tour findet statt im Rahmen der WandelWoche Berlin-Brandenburg.

Veranstaltung

Solidarisch und direkt wirtschaften!

Wie kommt die Solidarität in den Handel?

6. September 2018
19 bis 21 Uhr im Regenbogenkino, Regenbogenfabrik, Lausitzer Straße 22, 10999 Berlin

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Agrarindustrie, Billiglöhne, Pestizide – findet eigentlich niemand so richtig gut. In Berlin gibt es zahlreiche Initiativen, die durch direkten Handel Alternativen anbieten. Hier stehen soziale und ökologische Kriterien im Mittelpunkt – was und wie produziert und konsumiert wird, soll möglichst sozial und nachhaltig sein. Doch wie kann der Handel so gestaltet werden, dass er auf beiden Seiten der Lieferkette solidarische Strukturen stärkt? Was bewirkt unbezahlte Kampagnenarbeit, und wie können daraus nachhaltige Vertriebsmodelle entstehen? Wie kann trotz Abhängigkeiten zwischen Produzierenden und Vertreibenden eine gleichberechtigte Zusammenarbeit gelingen? Wir möchten mit euch anhand verschiedener Fragen diskutieren, welche Elemente von Solidarität in den verschiedenen Projekten umgesetzt werden – und wie wir solidarische Wege vom Produkt zur Konsumentin stärken können.
Programm:
19 – 21 Uhr – World Café mit verschiedenen Thementischen – diskutiert gemeinsam mit den Inis!
ab 21 Uhr – gemütlicher Ausklang und Gelegenheit zum weiteren Austausch
Um Anmeldung wird gebeten: schreibt eine kurze Email an jenny(ät)das-kooperativ.org mit dem Betreff „Anmeldung: Solihandel“
In Kooperation mit der SoliHandels-Gruppe Berlin und dem Kooperativ.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der WandelWoche Berlin Brandenburg 2018 statt.

 Veranstaltung

Café Décroissance:
Rechte Wachstumskritik ist nicht unser Degrowth!

Deutschland rückt nach rechts – und wachstumskritische Fragen gleich mit?

Donnerstag, 30. August 2018 — 19h — ORi, Friedelstraße 8, 12047 Berlin

Mehr Infos

Einerseits ist die Krise der kapitalistischen Steigerungslogik eine Ursache für das Erstarken rechtspopulistischer Meinungen. Die planetaren Grenzen werden gesprengt, während vom Wirtschaftswachstum längst nicht alle profitieren. Soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Polarisierung nehmen zu.
Andererseits wurde Wirtschaftswachstum immer schon von Rechts kritisiert. Das Antikapitalistische, Heimatschützende, die Rückkehr zur Einfachheit aus den Krisen der Moderne sind essentielle Themen der Rechten.
Das transform Magazin und FairBindung diskutieren: Wie können wir hier zu unterscheiden versuchen, und was kann die degrowth-Bewegung dem Aufstieg des Rechtspopulismus entgegen setzen?

Rechte Wachstumskritik_Flyer

Workshop

Activism on the inside

A little self-exploration of our inner contradictions on the way to a degrowth society

24. August 2018
International Degrowth Conference, Malmö

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We want to be part of the great transformation and make capitalism history – but often times act against what we think would be a more sustainable behavior. Why is it so hard to integrate a global perspective into our everyday lives? What lingers in the gap between wanting and doing – e.g., not wanting to fly (climate change, of course!) and still flying?

We believe that we embody the infrastructures of capitalism mentally and therefore have to include our minds in a process of transformation. Change is complex – but certainly starts with us. In this workshop, we want to explore our inner contradictions when it comes to „acting degrowth“. We will take you on a small journey nourished by sociology, psychodynamic theory and theater to raise awareness of the importance of our inner worlds and imaginaries. We will playfully experiment, reflect and discuss with some (but little) theoretical input. During the conference, we will meet twice to have time for exercises in between the sessions.

Registration for the conference: https://malmo.degrowth.org/registration/

Workshop

Beyond growth

Educational methods on growth and degrowth

22. August 2018
International Degrowth Conference, Malmö

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In this workshop we would like to present and discuss the education material „Beyond growth“ developed and published by the two civil society organizations Konzeptwerk Neue Ökonomie and FairBindung from Germany. Some of the material, originally in German, has been translated to English and can therefore be useful or inspirational for trainers in other countries as well. The methods are designed to work with students and young adults aged 15 and above in different educational settings. They address questions and topics like: What grows, when the economy grows? Is unlimited growth on a planet with ecological limits possible? Does growth live up to its promise? What does growth have to do with global justice? What are alternatives for a just and sustainable economy? Each material contains of information, activities and methodical instructions for teachers and trainers. The material is very well received in Germany and teachers and trainers use it in different settings. In the workshop we would like to present the educational material, share our experiences with it and discuss with the participants about their experiences, questions and ideas in the context of a degrowth education. Through the material we are interested in exchanging ideas with other trainers on the question of how to teach degrowth: Which topics should be in the center of a degrowth education? Which questions should be addressed? How can we address different audiences? How can we build bridges to the complex (macroeconomic) questions of the degrowth project?

In cooperation with Konzeptwerk Neue Ökonomie

Registration for the conference: https://malmo.degrowth.org/registration/

Qualifizierungsreihe

 

Werkstatt Bildung: Straßenfußball und die „Bildung von unten“

3. – 5. August 2018 (Fr. 14:00 – So 16:30 Uhr)
EPIZ, Schillerstraße 59, 10627 Berlin

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Die „Educación popular“ – auch als „Bildung von unten“ bekannt – ist ein Konzept aus Lateinamerika, das auf den brasilianischen Pädagogen Paulo Freire zurückgeht. Ihr geht es darum, Menschen in ihren Fähigkeiten und Potentialen zu bestärken. Diese Werkstatt ermöglicht, das eigene Verständnis von Bildung zu hinterfragen. Durch die kognitive und praktische Auseinandersetzung mit der „Educación popular“ bietet sie Denkanstöße und Impulse für die eigene Praxis.

Die Referent*innen Fabián Zambelli Sandoval und Janina Prenzlau geben einen Einblick in den Straßenfußball als lebendiges Beispiel für die „Bildung von unten“. Sie berichten von Erfahrungen der NRO Chigol (Chile), der internationalen Lernkooperation Fußball-Lernen-Global und deren Erfolgsgeschichten in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Mentorship und Youth Leadership. Im praktischen Teil der Werkstatt vermitteln sie Methoden des Straßenfußballs und eine Vielzahl an Übungen des ganzheitlichen Lernens, die ganz einfach angewandt werden können.

Diese Werkstatt ermöglicht, das eigene Verständnis von Bildung zu hinterfragen. Durch die kognitive und praktische Auseinandersetzung mit der „Educación popular“ bietet sie Denkanstöße und Impulse für die eigene Praxis.

Veranstaltungsort:
Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V. – EPIZ
(Tagungsraum + bei schönem Wetter: Park)
Schillerstraße 59, 10627 Berlin (Nähe U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz)

Teilnahme und Anmeldung:
Die Teilnahmegebühr beträgt 40-150€ pro Person und Werkstatt.
(Selbsteinschätzung. Falls das finanziell schwierig ist, meldet euch bei uns – wir finden eine Lösung.) Wir stellen Getränke und Snacks.

Anmeldung per E-Mail an: maria.rojas[ät]fairbindung.org
Bei Fragen meldet euch per Mail oder ruft einfach an: 0177 930 4195. Weitere Infos zu FairBindung e.V. findet Ihr auf unserer Webseite (www.fairbindung.org) und auf Facebook (https://www.facebook.com/fairbindung.berlin/).

Die Werkstatt ist Teil der Qualifizierungsreihe „Vom Süden lernen, gemeinsam handeln“. In direkter Zusammenarbeit mit Initiativen und Organisationen aus Lateinamerika bieten wir Fortbildungen zu Themen des Globalen Lernens an. Die Teilnehmenden lernen im Dialog mit Expert*innen und Aktivist*innen sozial-ökologische Bewegungen und Ansätze kennen. Sie betrachten Themen aus neuen Blickwinkeln, hinterfragen eigene Sichtweisen und erarbeiten alternative Herangehensweisen. Machtkritische Reflexion, multiperspektives Lernen und praxisnahe Inspirationen stehen dabei im Mittelpunkt.
Die Werkstätte richten sich an alle, die in der außerschulischen und schulischen Bildungsarbeit aktiv sind oder dies anstreben.

Fortbildung

Wirtschaftswachstum. Grenzen. Alternativen.

Methoden für die Bildungsarbeit

30.7.- 1.8.2018
Gauting, bei München

Infos

Wirtschaftswachstum ist das vorherrschende Prinzip der Zukunftssicherung in unserer Gesellschaft. Es prägt maßgeblich unser Denken und Handeln. Dabei durchdringt der materielle Konsum viele unserer Lebensbereiche. Doch es sind durchaus Zweifel angebracht, ob diese Verbindung von Wachstum, Wohlstand und Glück so richtig ist. Zumal immer deutlicher die Auswirkungen von sozialen Ungerechtigkeiten, Klimawandel und zur Neige gehenden Ressourcen in Erscheinung treten. All diese Zukunftsfragen betreffen in ganz besonderer Weise die Jugendarbeit. Es ist deshalb sinnvoll, dass Bildungsangebote in der Jugendarbeit auch Grundlagen und Wechselwirkungen von Ökonomie, Ökologie und Sozialen Fragen erörtert und nach Alternativen zum Modell des grenzenlosen Wachstums gesucht wird. Dieses praxisbezogene Seminar führt entlang des Methodenhefts „Endlich Wachstum“. Alle darin vorgestellten Methoden sind in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen erprobt und vermitteln das nötige Grundwissen.
– Veranstalter ist das Institut Gauting
– Anmeldung erfolgt über das Intitut Gauting https://www.institutgauting.de/seminare/2018-endlich-wachstum

Qualifizierungsreihe

 

Werkstatt Gender: Brasilianische Perspektiven auf Diversität

13. –  15. Juli 2018
Ölberg Gemeindehaus (Saal), Lausitzer Str. 30, 10999 Berlin

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Sexuelle Diversität, Rassismuskritik und die Verschränkung von Diskriminierungen sind Themen, die in Lateinamerika seit Jahren nicht nur diskutiert, sondern auch aktiv in vielfältigen Bewegungen, Initiativen und Organisationen bearbeitet werden.

Die Referent*innen Perseu Pereira (Nuances) und Jamile Da Silva (S.U.S.I.) geben Einblicke in ihre Arbeit als Aktivist*innen und Multiplikator*innen. Perseu lebt in Brasilien und ist Aktivist in der Gruppe Nuances, die sich für eine Kultur der Diversität und für die Rechte von Menschen einsetzt, die sich als LGBTTIQ definieren, für Menschen, die nicht-binär sind und für Sexualitäten, die die heterosexuelle cis-Normativität in Frage stellen. Nuances widmet sich außerdem dem Thema der Negritude (Schwarzsein). Jamile arbeitet als Programmkoordinatorin im Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I. in Berlin und beschäftigt sich mit intersektionalem Feminismus, Rassismuskritik, Migration und Empowerment aus Schwarzer Perspektive.

Die Werkstatt ermöglicht, die eigenen Vorstellungen zu Gender-Themen zu hinterfragen und neue Perspektiven kennenzulernen. Wir werden uns interaktiv und tiefergehend mit den Themen Gender, Negritude und Intersektionalität sowie deren Auswirkungen auf uns und die Gesellschaft beschäftigen. Die kognitive und praktische Auseinandersetzung bietet Denkanstöße und Impulse für die eigene Praxis. Am Ende des Workshops nehmen die Teilnehmenden bewegende Methoden mit, um die Themen zu vermitteln. Die Werkstatt findet im Rahmen der Qualifizierungsreihe „Vom Süden lernen, gemeinsam handeln“ statt.

Teilnahme und Anmeldung: Die Teilnahmegebühr beträgt 40-150 Euro pro Person und Werkstatt.

(Selbsteinschätzung. Falls das finanziell schwierig ist, meldet euch bei uns – wir finden eine Lösung.) Wir stellen Getränke und Snacks.

Anmeldung und Infos per E-Mail (maria.rojas{ät}fairbindung.org) oder Telefon (0177 930 41 95).

 Veranstaltung

Café Décroissance:
Transition 2.0 – Stadt und Land im Wandel

Verschwindet die TransitionTown Bewegung?

Donnerstag, 12. Juli 2018 — 19.30h — Baumhaus, Gerichtstr. 23, 13347 Berlin

 

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Politiker_innen scheinen nur unzureichend auf die Herausforderungen sozialer und ökologischer Krisen zu reagieren. „Dann machen wir es eben selbst!“ lautet das Motto der zahlreichen Transition Town Initiativen, die sich gemeinschaftlich für eine relokalisierte Wirtschaft und ein post-fossiles Zeitalter einsetzen.
„Transition 2.0“ porträtiert Aktivist_innen, die sich in ihrer Nachbarschaft konkret für ökologische und soziale Veränderung engagieren. FairBindung zeigt den einstündigen Dokumentarfilm und diskutiert im Anschluss mit den WeddingWandlern dazu, ob Regionalgeld, städtischer Gemüseanbau und gemeinschaftliche Energieunternehmen Antworten auf knapper werdende Roh- und Treibstoffe bieten können.
Und: Wie es in Zeiten schwindenden Engagements mit der einst so florierenden Bewegung weitergehen kann – im Wedding und anderswo.

 Veranstaltung

Café Décroissance:
Wirtschaften ohne Ende!

Zur Idee der Kreislaufwirtschaft in einer Wirtschaft ohne Wachstum

Freitag, 15. Juni 2018 – 19h – Green Garage, EUREF Campus, 10829 Berlin

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Fast alles was wir tun, verbraucht Roh- und Nährstoffe – und unsere Wirtschaftsweise sorgt dafür, dass die Hinterlassenschaften unseres Konsums nach ihrer Verwertung zu Müll werden. Die Kreislaufwirtschaft will Produkte und Dienstleistungen neu denken – und sie in einen Kreislauf bringen, indem nichts verloren geht und alles wiederverwertet wird.
Was bedeutet die Zirkulation von Materialien für unsere Art zu essen, zu wohnen, zu arbeiten? Wäre es möglich, alles in einen Kreislauf zu bringen?
Die Regionalgruppe Berlin von Cradle to Cradle (C2C) und FairBindung diskutieren im Rahmen der OSCEdays mit euch, wie das lineare Denken der Wegwerfgesellschaft in Kreise übersetzt werden kann, und ob diese Art zu Wirtschaften tatsächlich der Schlüssel für eine Welt mit endlichen Ressourcen ist.

Lageplan vom Veranstaltungsort

Ausstellung

Die Ausstellung „Endlich Wachstum!“ ist auf Tour

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Die Ausstellung „Endlich Wachstum“ macht das Thema Wirtschaftswachstum, Grenzen und Alternativen auf interaktive Weise zugänglich und verständlich.
Aktuell ist die Ausstellung an den folgenden Orten zu sehen:
20.10. 2017 – 1.11.2017: Alte Feuerwache Victoria (Bern)

Eine ausführliche Beschreibung und Ausstellung der der einzelnen Exponate und Infos zum Ausleihen finden sich unter: www.fairbindung.org/ausstellung

Publikationen

„Endlich Wachstum! ZWEI – Ergänzungsheft zu Kapitalismus, Wachstumskultur, Alternativen“

Ab sofort bestellbar unter www.fairbindung.org/publikationen
Alle Methoden auch kostenlos online verfügbar unter www.endlich-wachstum.de

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Nach der zweiten Auflage der Methodensammlung “Endlich Wachstum!” mit Materialien rund um Wachstum, Wachstumskritik und sozial-ökologische Alternativen gibt es jetzt das Ergänzungsheft „Endlich Wachstum! ZWEI“ mit drei ganz neuen Kapiteln.
Das Methodenheft bietet weitere Materialien für die Bildungsarbeit, die die Methoden des ersten Hefts zu den Themen Grundlagen Wachstum und Kapitalismus, Mentale Infrastrukturen des Wachstums und Alternativen – Auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen Transformation ergänzen.
Es richtet richtet sich wie bereits das erste Heft an alle, die in einem pädagogischen Kontext mit Jugendlichen (ab 15 Jahren) und jungen Erwachsenen arbeiten.

 Veranstaltung

Café Décroissance:
Werbung, Wachstum, Widerstand – Inspirationen zu Adbusting als Kritik an der Wachstumsgesellschaft

Dienstag, 21. November 2017 – 19h – aquarium, Skalitzer Straße 6, 10999 Berlin

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FairBindung diskutiert mit der Initiative Berlin Werbefrei über die Kritik an der Konsumgesellschaft, eine werbefreie Wirtschaft und Adbusting, die Verfremdung von Werbung im öffentlichen Raum. Und natürlich darüber, was das Ganze mit Postwachstum zu tun hat.

Konsum ist das Herz unserer Wirtschaft: es hält das kapitalistische System am Laufen und verspricht uns Wohlbefinden und Glück. Dabei produziert der Markt ständig Waren, die wir nicht brauchen – und trotzdem kaufen. Denn dank Werbung wissen wir, dass unser Auto Status, das Shampoo Sexappeal, eine Praline Freundschaft und die Fernreise Einzigartigkeit bedeutet.
Was können wir der Werbemaschine unserer Wachstumskultur entgegen halten? Wie funktioniert Marketing überhaupt? Und was tun andere – und vielleicht wir selbst – um die visuelle Umweltverschmutzung durch Werbung zu stoppen?
FairBindung diskutiert mit der Initiative Berlin Werbefrei über die Kritik an der Konsumgesellschaft, eine werbefreie Wirtschaft und Adbusting, die Verfremdung von Werbung im öffentlichen Raum. Und natürlich darüber, was das Ganze mit Postwachstum zu tun hat.

Seminar

Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.

2.-5.11.2017 in der ÖkoLea bei Berlin

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„Wachstum um des Wachstums willen ist die Ideologie der Krebszelle“ (Edward Abbey). Ewiges Wirtschaftswachstum ist unsinnig: aus einer ökonomischen, ökologischen, sozialen und globalen Gerechtigkeitsperspektive. Die Notwendigkeit für einen sozial-ökologischen Transformationsprozess scheint klar – und doch hat der Kapitalismus Hochkonjunktur. Warum gibt es in unserer Gesellschaft eine so große Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen auf der einen, und dem alltäglichen Handeln auf der anderen Seite?
Die Idee von Wachstum hat sich nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch in unserem Denken, Handeln und unseren Gefühlen festgesetzt. Konkurrenzgedanken, Beschleunigung und (Selbst-)optimierungsversuche ziehen sich durch unser Leben. Und in Deutschland ist die Erschöpfung in den vergangenen Jahren viel stärker als der Wohlstand gewachsen.

In diesen vier Tagen nähern wir uns der Verankerung von wirtschaftlichem Wachstum als unserer „mentalen Infrastruktur“, indem wir uns gemeinsam ausprobieren und mit- und voneinander lernen. Mit Körper, Geist und Seele entdecken wir innere Hindernisse und Potenziale auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft.

Das Seminar findet vom 2.-5.11.2017 statt und steht allen interessierten Menschen offen.
– Uhrzeiten: Donnerstag, 16 Uhr bis Sonntag bis 14Uhr
– Ort: ÖkoLea bei Berlin
– Es sind keine Vorkenntnisse nötig
– TN-Beitrag: 50-170 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung
Anmeldung: bis 04.10.2017 per Mail an info[ät]fairbindung.org
– Plätze: max. 18 Teilnehmer*innen

 Veranstaltungen

Café Décroissance:
Und wer geht dann eigentlich noch arbeiten?

Das Bedingungslose Grundeinkommen als Baustein einer Postwachstumsgesellschaft

Mittwoch, 25. Oktober 2017, 19:00 Uhr. Laika, Emser Str. 131, 12051 Berlin

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Wachstum, Wohlstand, Produktivität …machen unsere Arbeitskraft in vielen Bereichen der bezahlten und unbezahlten Arbeit überflüssig. Doch warum strampeln wir uns dann eigentlich bei der Lohnarbeit die Beine aus?
In profitablen Sektoren wie dem Bankenwesen oder in der Pflege werden zahlreiche Arbeitsplätze in den nächsten Jahrzehnten durch Maschinen und Roboter ersetzt. Gleichzeitig fehlt in Bereichen wie dem Bildungssektor oder in der Medienbranche Geld und viele Menschen stehen unter hohem finanziellen Druck. Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsbedingungen, hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Freizeit betreffen einen Großteil der Gesellschaft. Wie können Arbeit und Einkommen – auch ohne Wachstum – gerechter verteilt werden?
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) soll allen Menschen Existenzsicherung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen – unabhängig davon, was für eine Arbeit sie leisten und wie diese wirtschaftlich wertgeschätzt wird. Was wäre, wenn du plötzlich ein Grundeinkommen hättest?

Im Rahmen unserer Reihe Café Décroissance diskutieren wir mit Mein Grundeinkommen, wie eine Gesellschaft mit Existenzsicherung in der Praxis aussehen könnte und was das BGE mit einer Gesellschaft jenseits des Wachstums zu tun hat. Über das Recht auf ein würdevolles Leben – finanziert vom Staat und ohne Gegenleistung. Komm vorbei, diskutiere mit und lass dich inspirieren.

Veranstaltung

Café Décroissance:
Leiser, grüner, freundlicher – Berlin ohne Autos.

Perspektiven für eine zukunftsfähige Mobilität

Mittwoch, 20. September 2017 um 19h, Prinzessinnengärten, Prinzessinnenstr. 15, 10969 Berlin

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Städte sind für Autos gebaut – aber nur 30% der Bewohner*innen in Berlin besitzen eins. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahhrad oder zu Fuß fortbewegt, scheinen Autos im Stadtbild so selbstverständlich wie die damit einhergehende Belastung für Umwelt, Ohren und Nase.
Wie sähe unsere Stadt ohne Autos aus? Und Fahrbahnen und Parkflächen statt für Autos für Fahrräder, zum Spielen oder Entspannen im Grünen genutzt würden? Wo liegen politische und individuelle Handlungsspielräume?

FairBindung diskutiert mit autofrei leben! (Berlin) über Utopie und Möglichkeit eines autofreien Berlins. Dabei werfen wir einen Blick auf autofreie und CO2-neutrale Städte und beleuchten die Rolle des Autoverkehrs für Klimawandel, Lebensqualität und Gerechtigkeit.

In Kooperation mit autofrei leben! (Berlin) und den Prinzessinnengärten.

Veranstaltung

2. Postwachstums-Slam: Degrowth in Bewegung(en)

14.9.2017, 19 – 21 Uhr, Ort: Prinzessinnengärten (U8 Moritzplatz)

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Wie kann eine Welt jenseits von zerstörerischem Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen? Dieser Frage ist das zweijährige multimediale Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ nachgegangen. Es bietet den Rahmen für die strategische Vernetzung und verstärkte Zusammenarbeit verschiedenster sozialer Initiativen und Bewegungen – von der Gemeinwohl-Ökonomie bis zum Refugee-Movement, vom bedingungslosen Grundeinkommen über die Anti-Kohle-Bewegung bis zu den Gewerkschaften.
Das in diesem Rahmen entstandene Buch „Degrowth in Bewegung(en) – 32 Wege zur sozial-ökologischen Transformation“ (oekom Verlag) stellt 32 verschiedene Bewegungen und Initiativen vor, die alle soziale, ökologische und demokratische Alternativen entwickeln und leben.
Der Abend soll dazu dienen das Projekt und einige der teilnehmenden Bewegungen vorzustellen – wer ist aktiv, was machen sie ganz konkret, welche Vorstellung von einem gesellschaftlichen Wandel haben sie und wie kann mensch sich bei ihnen einbringen?
Dafür werden in 5 Inputs à etwa 10 Minuten die Bewegungen vorgestellt. Danach stehen die Vertreter_innen der Bewegungen für weitere Fragen und Diskussionen an verschiedenen Tischen

13.9.2017, 19 – 22 Uhr
Ort: Prinzessinengärten/ Prinzessinenstr.15/ U8 Moritzplatz

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin Brandenburg und in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie, Netzwerk Wachstumswende, Netzwerk n und dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung statt.

Veranstaltung

Café Décroissance:
Wirtschaft anders machen.

Die Vielfalt alternativer Wirtschaftsformen in der Praxis

13.9.2017, 19 – 22 Uhr, Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

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Eine Vielzahl von Unternehmen hat Ansätze entwickelt, innerhalb des Kapitalismus anders zu wirtschaften. Zielsetzungen sind für sie nicht Profit, Wettbewerb und ständiges Wachstum. Sondern im Vordergrund stehen Werte und Überzeugungen wie Werteorientierung, selbstbestimmtes Arbeiten und nachhaltiges Produzieren. Bei dieser Abendveranstaltung im Rahmen der Wandelwoche wollen wir die Vielfalt, Unterschiedlichkeit und auch Gemeinsamkeiten alternativer Formen des Wirtschaftens vorstellen und diskutieren. Dazu laden wir Vertreter*innen verschiedener Betriebe und Strömungen ein.

Mit:
Kollektivbetrieb: Premium Kollektiv (Gregor May)
Gemeinwohlökonomie: Fairmondo (nn)
Social Business: Quartiermeister ((David Griedelbach))
Genossenschaft: taz Genossenschaft (Konny Gellenbeck)
Green Business: Lebenskleidung (Benjamin Itter)

Moderation: Jana Gebauer

13.9.2017, 19 – 22 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin Brandenburg und der Berliner Unternehmensgespräche in Kooperation mit UnternehmensGrün, Gemeinwohlökonomie und der taz statt.

 Transition Tour

Wirtschaft anders machen.

Die Vielfalt alternativer Wirtschaftsformen in der Praxis

13.9.2017, 15 – 18 Uhr, Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

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Eine Vielzahl von Unternehmen hat Ansätze entwickelt, innerhalb des Kapitalismus anders zu wirtschaften. Zielsetzung ist für sie nicht Profit, Wettbewerb und ständiges Wachstum. Sondern im Vordergrund stehen Werte und Überzeugungen wie Gemeinwohlorientierung, selbstbestimmtes Arbeiten und nachhaltiges Produzieren, bei einigen auch der Wunsch, den Kapitalismus zu überwinden.
Bei dieser Radtour im Rahmen der Wandelwoche wollen wir die Vielfalt, Unterschiedlichkeit und auch Gemeinsamkeiten der alternativer Formen zu Wirtschaften kennenlernen und besuchen hierzu verschiedene Unternehmen, die in Berlin anders wirtschaften. Wir haben die Möglichkeit das Unternehmen zu besichtigen und an jeder Station über die Zielsetzung, Entstehung, Erfahrungen etc. ins Gespräch zu kommen.

Die Projekte:
taz Genossenschaft
Premium Kollektiv/Meta Mate
Quartiermeister
Lebenskleidung

Datum: 13.9.2017, 15 – 18 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Am Abend findet anschließend in Kooperation mit UnternehmensGrün, Gemeinwohlökonomie Berlin, taz.Café – und Jana Gebauer im Rahmen der Berliner UnternehmensGesprächen die Veranstaltung „Wirtschaft anders machen – Die Vielfalt alternativer Wirtschaftsformen in der Praxis“  statt. Dort werden Vertreter*innen aller Unternehmen im Dialog miteinander ihre verschiedenen Ansätze diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin Brandenburg und der Berliner Unternehmensgespräche in Kooperation mit UnternehmensGrün, Gemeinwohlökonomie und der taz statt.

Transition Tour

Solidarische Gesundheitsversorgung in der Praxis

08.9.2017, 15:30 Uhr, Treffpunkt: HeileHaus e.V., Waldemarstrasse 36, 10999 Berlin

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Gesundheit ist eine Ware. Das Gesundheitswesen orientiert sich längst nicht mehr an den Bedürfnissen unserer Körper und Seelen, sondern am Profit. Was passiert, wenn wir den Spieß umdrehen? Wir suchen gemeinsam nach Antworten und besuchen Initiativen, die sich für eine solidarische und ganzheitliche Gesundheitsversorgung einsetzen. Wir starten beim HeileHaus, das seit 1981 naturheilkundliche Gesundheitsförderung in Kreuzberg betreibt. Weiter geht es zum Medibüro Berlin, wo Geflüchtete medizinische Hilfen erhalten können. Und wir besuchen das Praxiskollektiv Reiche121, das seit 1979 basisdemokratisch arbeitet. Angefragt wurde auch das Gesundheitskollektiv Berlin, das derzeit ein stadtteilorientiertes Gesundheits- und Sozialzentrum im Rollbergkiez gründet. Gemeinsam diskutieren wir, wie Gesundheit für alle ermöglicht werden könnte.

Start: 15:30 Uhr (Dauer ca. 4h, Ausstieg möglich)
Treffpunkt: HeileHaus e.V., Waldemarstrasse 36, 10999 Berlin
Fortbewegung: Insgesamt ca. 6km mit dem eigenen Fahrrad – falls nicht vorhanden, bitte an die Tourleitung wenden – Die Tour ist nicht barrierefrei.
Sprache: deutsch (Übersetzung auf Anfrage ggf. möglich)
Bitte mitbringen: ggf. regenfeste Kleidung, Trinkflaschen, Snacks für zwischendurch
Kosten: Spende vor Ort
Anmeldung: bis zum 2. September an kristina.utz ÄÄÄÄT fairbindung.org – Die Teilnehmendenzahl ist auf 18 Personen beschränkt.

Veranstaltung

Café Décroissance:
Wem wird die Stadt gehören?

Gentrifizierung und widerständige Bewegungen in Zentrum und Peripherie

Mittwoch, 30. August 2017 um 19h, Hinterhof der Lause, Lausitzer Str. 10, 10999 Berlin-Kreuzberg

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Berlin driftet auseinander: Immer mehr Grundstücke und Immobilien werden zu immer höheren Preisen verkauft. Häuser werden zur unbezahlbaren Ware, Wohn- und Arbeitsraum zur Kapitalanlage, das Zentrum zum Spekulationsobjekt. Immer weniger Menschen können sich die hohen Mieten leisten – und werden an den Stadtrand, die Peripherie, verdrängt.

Wie hängt Verdrängung mit einer neoliberalen Wachstumspolitik zusammen, die weltweit zu verstärkter Ausbeutung, Verarmung und Entmündigung führt? Was kann Stadtplanung von oben und unten bewirken? Und ist der Kampf um (Lebens-)Raum ein verbindendes Element von Widerstand in Zentrum und Peripherie des globalen Kapitalismus?

FairBindung diskutiert mit Aktiven der Neuköllner Kiezversammlung über die vielfältigen Möglichkeiten, unsere Stadt zu gestalten und werfen dabei auch einen Blick auf Protestbewegungen in Ländern des Globalen Südens.

In Kooperation mit der kiezversammlung44 und Lause bleibt.

Veranstaltung

 

Berliner Postwachstums-Slam

Berichte und visuelle Eindrücke sowie in Kürze auch die Videomitschnitte des Slams findet ihr unter www.fairbindung.org/slam

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Geballtes Wissen und praktische Einblicke rund um die Frage, was nach dem Wachstum kommt. Kompakt verpackt und anschaulich in jeweils 10 Minuten vorgetragen.

Was hat Zeitwohlstand mit Postwachstum zu tun? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft für den sozial-ökologischen Wandel? Kann man das „gute Leben“ lernen?  Und wieso ist das BIP eigentlich zum weltweiten Maßstab des Wirtschaftens geworden?
Junge Wissenschaftler*innen verlassen die Hörsäle und Bibliotheken und präsentieren ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse für ein Leben und Wirtschaften jenseits des Wachstums. Kurz, knackig, klar – Nachfragen erlaubt.

Wann und wo? Mittwoch 14. Juni 2017, 19:00 Uhr in den Prinzessinnengärten (U8 Moritzplatz)
Was? Wissenschaftliche Arbeiten (Hausarbeiten, Artikel, Abschlussarbeiten u.a.) und Inputs aus praktischen Projekten und Initiativen aus dem Kontext von Postwachstum und sozial-ökologische Transformation.
Wie? 10 Minuten Vortragszeit pro Slammer*in und Abschlussdiskussion

Der Postwachstums-Slam greift das Format „Science Slam“ auf. Ein Science Slam ist, genau wie das Vorbild Poetry Slam, eine Bühne zum Präsentieren der eigenen Arbeit. Doch beim Postwachstums-Slam stellen sich keine Schriftsteller*innen mit selbst geschriebenen Texten vor, sondern Nachwuchswissenschaftler*innen. Statt im kahlen Hörsaal präsentieren die Teilnehmenden in gemütlich-grüner Atmosphäre ihr Forschungsthema oder Erkenntnisse aus der Praxis. Sie haben zehn Minuten Zeit, um die eigene Arbeit so verständlich, anschaulich und ansprechend wie möglich vorzustellen. Entgegen gängiger Formate geht es beim Postwachstums-Slam aber nicht darum, im Wettstreit die oder den besten Slammer*in zu prämieren! Vielmehr möchten wir einen wertschätzenden Raum schaffen, um mit und voneinander zu lernen. Wir möchten mit dem Postwachstums-Slam neue Erkenntnisse und inspirierende Impulse in die Breite tragen und damit einen Beitrag leisten, wie sich unsere Gesellschaft und Wirtschaft vom Wachstumszwang befreien kann.

Am Slam nehmen teil:

  • Sonja Geiger (TU Berlin): Vom Kissen aus die Welt retten? Wie uns meditieren nachhaltiger macht
  • Michael Berning: Buen Vivir und BNE – Impulse für eine gute nachhaltige Bildung
  • Jan Peter Schulz: Jedes Märchen braucht eine Heldenfigur- Zur Rolle der Bürger und die Bürgerin in der Postwachstumgesellschaft
  • Andrea Vetter (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Konviviale Technik
  • Hermine Bähr: Degrowth-Stories: Kraftvolle Geschichten für eine Welt im Wandel
  • Matthias Schmelzer (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Das Wachstumsparadigma: Geschichte, Hegemonie, Alternativen

Organisiert wird der Postwachstums-Slam von FairBindung e.V., dem Förderverein Wachstumswende e.V., dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem netzwerk n e.V.
Auf unterschiedliche Weise setzen sich alle vier Organisationen dafür ein, Alternativen zum vorherrschende Wachstumsparadigma zu untersuchen, zu stärken und zu verbreiten: In der Schule, an den Hochschulen und in der Wissenschaft sowie in der breiten Öffentlichkeit. Du wirst an dem Abend auch die Möglichkeit haben, Vertreter*innen von allen vier Organisationen kennenzulernen.

Rückfragen gerne an Robin von FairBindung e.V.: robin.stock[ät]fairbindung.org

Veranstaltung

Recherchiert im Mai

Experten der Wirklichkeit im Gespräch über „Eine linke Geschichte”, unsere Gegenwart und die Macht der Utopie

Di, 30.05.2017, 19.00 Uhr
GRIPS Hansaplatz

Infos

Auf den Recherchen, mit denen das GRIPS die Arbeit an der Entwicklung seiner Inszenierungen anreichert, begegnen wir zahlreichen Expert*innen unterschiedlichster Lebenswirklichkeiten in unserer Stadt. Mit ihnen und unserem Publikum gehen wir jeweils im Vorfeld einer neuen Inszenierung auch öffentlich ins Gespräch. Im Mai dreht sich bei »Recherchiert« im Rahmen der Inszenierung »Eine linke Geschichte« (Premiere der Neufassung 17.06.2017) alles um eine linke Geschichte, unsere Gegenwart und die Macht der Utopie.

FairBindung diskutiert gemeinsam mit Volker Ludwig, Detlef Michael und der Linksjugend [’solid].

-Eintritt frei

Transition Tour

Radtouren: Den Wandel erfahren

Mit dem Fahrrad zu gelebten Utopien in Berlin

April bis Oktober 2017, Berlin

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Mitten unter uns pflanzen, brauen und tüfteln Visionär_innen an einer anderen Welt. Sie zeigen uns, wie eine gerechte, solidarische und nachhaltige Welt machbar ist. Trefft mit uns Menschen, die Utopie zum Alltag machen und lasst euch von ihnen anstecken! Sie geben euch Einblick in ihre Projekte, ihr habt Gelegenheit mit- zumachen und wir tauschen uns mit euch aus über Chancen und Hindernisse alternativer Lebens- und Wirtschaftsformen.
Das bieten wir euch:
5 Stunden Tour zu unterschiedlichen Projekten und Initiativen in Berlin und einen gemeinsamen Imbiss
Das braucht ihr dazu: Ein Fahrrad!
Teilnahmebeitrag: 10-15 Euro (nach euren Möglichkeiten)

Bei Interesse bitte eine Mail an: info@fairbindung.org

Veranstaltung

Zeit für Zeitwohlstand!

Impulse und Diskussion für Wege in eine Zeitwohlstandsgesellschaft

Am 11. Mai 2017, 19:00 im Baumhaus Berlin (Gerichtstr. 23, Berlin-Wedding)

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In unserer heutigen Zeit werden wir überhäuft mit unzähligen Möglichkeiten an  Konsumprodukten, Freizeitgestaltung, Unterhaltungsmedien und vielem mehr. Scheinbar haben wir alles nur leider keine Zeit mehr. Wir leiden unter Zeitnot, fühlen uns gestresst und überfordert.
Neben systemischen Zwängen ist dies die Folge von Wachstums- und Beschleunigungsvorstellungen, die uns unbewusst und meist unhinterfragt verinnerlicht wurden.
Im Sinne einer Reduzierung von materiellem Wohlstandsballast, Entschleunigung und der Rückgewinnung der Souveränität über unsere Lebenszeit wird Zeitwohlstand zur zentralen Frage. Diese verbindet die Kritik an einem rein materialistischen Verständnis von Wohlstand und am kapitalistischen Wachstumssystem mit der positiven Vision von einem guten Leben.

Was bedeutet für uns Wohlstand, wenn wir über immer mehr Dinge verfügen, jedoch über immer weniger Zeit? Und wie können wir Zeitwohlstand erlangen? Welche politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellen sich uns auf dem Weg zu mehr Zeitwohlstand?
In diesem Café Décroissance wollen wir gemeinsam mit dem Zeitforscher und Postwachstums-Aktivisten Gerrit von Jorck Wege in eine Zeitwohlstandsgesellschaft ausmachen.

https://jorck.wordpress.com/
http://www.baumhausberlin.de

Eintritt frei, Spenden willkommen

Die Veranstaltungsreihe Café Décroissance stellt Aspekte einer Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zur Diskussion. Gäste verschiedener sozialer Bewegungen geben hierzu thematische Impulse und laden zum Gespräch und Austausch mit dem Publikum ein. Das Café Décroissance findet alle 1-2 Monate am Donnerstagabend an wechselnden Orten sozial-ökologischen Wandels statt.
Weitere Themen und Termine unter: https://www.fairbindung.org/cafe_d

Buen Vivir Woche

Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!

Veranstaltungswoche 20.-29. April 2017 in Berlin

Flyer in English

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Mit der Woche „Buen Vivir – Recht auf ein gutes Leben für alle!“ wollen wir Impulse, Inspiration und Debattenräume schaffen, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen.

Vom 20. bis 29. April laden wir euch ein, an den vielfältigen Programmpunkten aus Workshops, Vorträgen, Konzertlesung, Filmvorführung, Stadttour und vielem mehr teilzunehmen.

Alle Infos und Termine findet ihr im Flyer und unter www.fairbindung.org/buenvivir

Veranstaltung

Beyond the red lines – Systemwandel statt Klimawandel

Filmvorführung mit anschließender Diskussion zu Klimagerechtigkeit, Widerstand und Alternativen zum Wachstumswahn.

Am 2. März 2017, 19:30 in der Regenbogenfabrik (Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg)

Ausstellung

Endlich Wachstum – die Ausstellung

26. Januar 2017 um 18:00 Uhr
im Berlin Global Village
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin-Neukölln
(ehemaliges Kindl-Gelände)

Infos

Wachstum ist nicht gleich Wachstum. In der Natur ist Wachstum begrenzt: Menschen wachsen, Bäume sprießen in die Höhe, aber irgendwann sind sie »ausgewachsen«. Bei der Wirtschaft soll das anders sein, sie soll immer weiter und weiter wachsen: die Produktion, der Umsatz, die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens, die Auswahl an Produkten und unser Verbrauch. Aber ist mit einem Wachstum der Wirtschaft wirklich ein besseres Leben verbunden? Ist unendliches Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich? Warum soll die Wirtschaft ewig weiter wachsen? Wie kam es überhaupt dazu, dass Wachstum zum zentralen Leitmotiv für Politik und Wirtschaft wurde? Und was könnten Auswege sein?

Aufbauend auf unserer gleichnamigen Methodensammlung haben wir die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ entwickelt, die die Besucher*innen einlädt, sich kritisch mit unserem  auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen und Alternativen kennenzulernen.

Die Ausstellungseröffnung möchten wir mit euch gebührend feiern!

Der Abend wird gestaltet durch einen einführenden Impulsvortrag, Führung durch die Ausstellung, Musikprogramm und Raum zum Austausch über die Ausstellung mit den inhaltlichen und graphischen Gestalter*innen.

Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten des Berlin Global Village auf Anfrage zu sehen sein vom 27. Januar bis 1. Februar. Bei Interesse bitte per E-Mail melden: robin.stock@fairbindung.org

Ab Februar kann die Ausstellung dann ausgeliehen werden. Sie eignet sich als Ergänzung zu Seminaren, auf Tagungen und sonstigen Veranstaltungen, um auf ansprechende und niedrigschwellige Art Diskussionsräume und Denkanstöße für eine Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zu eröffnen.
Informationen zum Verleih in Kürze auf: www.fairbindung.org/angebote
oder per Mail an info@fairbindung.org

Wir freuen uns, euch am 26. Januar zur Ausstellungseröffnung zu begrüßen!

Ausstellung

Endlich Wachstum – die Ausstellung

… ist noch bis zum 8. Februar 2017 zu sehen im
Berlin Global Village
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin-Neukölln
(ehemaliges Kindl-Gelände)

Infos

Infos zu Ausstellung und Bilder gibt es unter: https://www.fairbindung.org/angebote/#ausstellung

Die Ausstellung ist regulär geöffnet am:

Dienstag,  31.1. von 15:00-17 :00Uhr (Bitte vorher anmelden: kristina.utz[ät]fairbindung.org )

Mittwoch, 1.2. von 10:00-19:00 Uhr

Donnerstag 2.2 von 9:30 – 17:00 Uhr

Freitag 3.2. von 18:00 – 20:00 Uhr (Bitte vorher anmelden: kristina.utz[ät]fairbindung.org )

Montag, 6.2. von 13:00 – 19:30 Uhr

Mittwoch, 8.2. von 10:00 – 12 Uhr

Weitere Termine und Führungen für Gruppen auf Anfrage an: info [ät] fairbindung.org

Workshop

Psychodynamics of Capitalism –
A self-exploration

Ein erlebnisbasierter Workshop im Rahmen der Budapest Degrowth Week (englischsprachig)

Mittwoch, 31. August 2016, 16.30h-18.30h (part 1/2)
Freitag, 2. September 2016, 16.30h-18.30h (part 2/2)
Corvinus Unisversity, Budapest, F?vám tér 8, 1093 Ungarn

Infos

Why is it so hard to make capitalism history? We want to explore the psychodynamics of capitalism and the embodied barriers towards a transformation within ourselves – in practice and theory.

The workshop is based on Welzer, who states that the imaginary of growth not only rules the world, but also our minds and souls. To transform those mental infrastructures, we are inspired by Hunecke who suggests to strengthen skills such as solidarity and mindfulness.

The workshop comprises two parts, taking place Wednesday and Friday. In between, there will be little voluntary exercises to explore pathways into a degrowth society.

Fortbildung

Wirtschaftswachstum. Grenzen. Alternativen.

Methoden für die Bildungsarbeit

14.09.-16.09.2016
Gauting, bei München

Infos

Wirtschaftswachstum ist das vorherrschende Prinzip der Zukunftssicherung in unserer Gesellschaft. Es prägt maßgeblich unser Denken und Handeln. Dabei durchdringt der materielle Konsum viele unserer Lebensbereiche. Doch es sind durchaus Zweifel angebracht, ob diese Verbindung von Wachstum, Wohlstand und Glück so richtig ist. Zumal immer deutlicher die Auswirkungen von sozialen Ungerechtigkeiten, Klimawandel und zur Neige gehenden Ressourcen in Erscheinung treten. All diese Zukunftsfragen betreffen in ganz besonderer Weise die Jugendarbeit. Es ist deshalb sinnvoll, dass Bildungsangebote in der Jugendarbeit auch Grundlagen und Wechselwirkungen von Ökonomie, Ökologie und Sozialen Fragen erörtert und nach Alternativen zum Modell des grenzenlosen Wachstums gesucht wird. Dieses praxisbezogene Seminar führt entlang des Methodenhefts „Endlich Wachstum“. Alle darin vorgestellten Methoden sind in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen erprobt und vermitteln das nötige Grundwissen.

– TN Beitrag: 198,- Euro
– Veranstalter ist das Institut Gauting
– Anmeldung erfolgt über das Intitut Gauting https://www.institutgauting.de/seminare/2016-endlich-wachstum

Fortbildung

Wirtschaftwachstum und Gutes Leben

Globale Perpektiven und Methoden für den Unterricht
29.09.2016, Frankfurt a.M.

Infos

Wohlstand und somit auch das gute Leben werden in unseren Breitengraden zumeist über Wirtschaftswachstum gemessen. Die Verknüpfung von „gut“und „entwickelt“ wird hierbei immer wieder vorausgesetzt. Aber was bedeutet eigentlich ein gutes Leben? Was brauchen wir für dieses und welche Ansätze und Ansichten gibt es auf globaler Ebene, um es zu bestimmen? An Hand des Methodenheftes „Endlich Wachstum“ werden wir uns diesen Fragestellungen auf spielerische Art und Weise nähern.

– TN Beitrag 20-60 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist das Zentrum Ökumene
– Anmeldung erfolgt über das Zentrum Ökumene: schreiber@zentrum-oekumene.de

Fortbildung

Lebensmittel zum Zweck

Wie das Wirtschaftssystem im Ernährungssektor wirkt

19.11.2016, Berlin

Infos

Wie wirkt sich der kontinuierliche Wachstumszwang auf unser Ernährungssystem aus? Welche ökologischen und sozialen Konsequenzen sind mit dem Wachstumszwang in der Nahrungsmittelindustrie verbunden? Und welche alternativen Ansätze für eine zukunftsfähige Ernährung jenseits des Wachstumsparadigmas gibt es bereits? Als Grundlage dient unser Themenheft „Lebensmittel zum Zweck“. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht das Ausprobieren und die kritische Reflexion unterschiedlichster sowohl kognitiv orientierter als auch erfahrungsbasierter Methoden.

– TN Beitrag 20-60 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist FairBindung e.V.
– Anmeldung bis zum 31.10.2016 unter anmeldung@fairbindung.org oder info@fairbindung.org

Seminar

Vom Subjekt zum Objekt und zurück

Körperbewusstsein in Zeiten des Wachstums
23.11. – 26.11.2016, Berlin

Infos

Wirtschaftswachstum ist das Allheilmittel für alles – so zumindest das Mantra. Immer mehr, immer schneller, immer weniger Zeit um bewusst mit unserem Körper umzugehen. Aber wie dringt unser auf Wachstum ausgelegtes Wirtschaftssystem in meinen Körper, Geist und meine Seele? Wie zeigt es sich ganz konkret in meinem Tun und meinen Begegnungen? Wir möchten uns gemeinsam auf die Suche begeben und verstehen, was Wirtschaften, unsere Geschichte und Gegenwart mit uns als Personen macht und wie wir uns von Denkstrukturen befreien können und welche Möglichkeiten den Körper zu „dekolonisieren“, wie Serge Latouche es formuliert, an unterschiedlichen Orten auf der Welt entwickelt und angewandt wurden und werden. Ein Angebot für alle, die gerne lachen, sich (zu wenig) bewegen und neue Handlungsmöglichkeiten  für Alltag und Berufsleben entdecken und entwickeln wollen.

– TN Beitrag 40-160 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist FairBindung e.V.
– Anmeldung bis zum 31.10.2016 unter anmeldung@fairbindung.org oder info@fairbindung.org

Transition Tour

Arbeiten und Leben jenseits des Wachstumszwangs

TransitionTour am Donnerstag, den 22. September 2016
Start: 15.00h AGORA collective, Mittelweg 50, 12053 Berlin, Dauer ca. 4h.

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Zu Fuß und mit dem Fahrrad besuchen wir Projekte in Neukölln, die ihre Utopie einer solidarischen und nachhaltigen Welt in der Praxis ausprobieren und tauschen uns mit ihnen über Chancen und Hindernisse alternativer Wirtschafts- und Lebensformen aus.
Wir besuchen das AGORA collective, Zentrum für zeitgenössische Praktiken in Berlin und Projektpartner der eineweltstadt.Berlin. Beim Veganladenkollektiv Dr. Pogo bekommen wir Einblick in den Arbeitsalltag eines Kollektivs, und beim Kulturlabor Trial&Error erfahren wir mehr darüber, warum Tauschen und Selbermachen eine leise Revolution sein kann. Abschließend lassen wir auf dem Allmende-Kontor die Tour ausklingen und finden heraus, was Gemeinschaftsgärten mit Postwachstum zu tun haben.

ANMELDUNG möglichst bis zum 20. September an Kristina Utz. Bitte eigene Fahrräder mitbringen. Teilnahme auf 20 Personen beschränkt.

In Kooperation mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo, dem Kulturllabor Trial&Error, Allmende-Kontor und dem AGORA collective.

Veranstaltung

Stimmen des Widerstands – unterwegs in Mittelamerika

23.November 2016, 19.00h
Regenbogen-Kino, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin

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Die Karawane Mesoamerika für das Gute Leben der Menschen im Widerstand ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Bergbau, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind.
Bei der Veranstaltung wird eine Aktivistin der Karawane von den Eindrücken berichten. Anhand der auf der Reise produzierten Videos kommen Menschen vor Ort selber zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen mit Regierungen, transnationalen Firmen, aber auch ihre Widerstände. Der anschließende Austausch soll die Brücke hierher schlagen um sich gemeinsam auf die
Suche nach Handlungs- und gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeiten zu begeben.

In Kooperation mit der Karawane für das Gute Leben der mesoamerikanischen Menschen im Widerstand und der Regenbogenfabrik.

Veranstaltung

Postwachstum konkret – Kollektiv Arbeiten und Wirtschaften

Donnerstag, 15. September 2016
19.15h, B-Lage, Mareschstraße 1, 12055 Berlin

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Juhu, ein Kollektiv! Am besten eine ganze Föderation! Und schon ist der Kapitalismus überwunden?!

Gemeinsam mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo diskutieren wir Potenziale und Hürden kollektiver Unternehmungen – und das Konzept der UnionCoop, sich durch gewerkschaftliche Vernetzung gegenseitig zu unterstützen.

Was bedeutet die Arbeit als Kollektiv in Theorie und Praxis? Sind Kollektive eine praktische Möglichkeit, das Richtige im Falschen zu realisieren? Wie sieht Gleichberechtigung und Selbstbestimmung im Arbeitsalltag aus?
Kommt und diskutiert mit uns!

Unabhängig von uns gibt es ab 20h VoKü von Secure Transport For All.

In Kooperation mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo und der B-Lage

Veranstaltung

Dekolonisierung der Gedankenwelt

Koloniale Kontinuitäten in der Wachstumsgesellschaft und die Frage, ob Bildungsarbeit Veränderung bewirken kann

Donnerstag, 7. Juli 2016 17.30h
KollektivBar ES, Pflügerstraße 52, 12047 Berlin

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Inwiefern zeigen sich koloniale Kontinuitäten im derzeitigen kapitalistischen Wirtschaftssystem? Wo reproduzieren wir durch unsere imperiale Lebensweise Machtverhältnisse zwischen Süd und Nord?

glokal und FairBindung möchten mit euch koloniale Machtverhältnisse und Kapitalismuskritik in Verbindung bringen und gemeinsam diskutieren.
Dabei wollen wir uns darüber austauschen, ob Bildung einen Beitrag zur Dekolonisierung unserer Gedankenwelt leisten kann.

In Kooperation mit glokal und der KollektivBarEs

Veranstaltung

Wissen.lernen.teilen.

Bildung als Transformationswerkzeug?!

Montag, 2. Mai 16, 19.00
Böxli, Lagerweg 10, 3013 Bern

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Wie kann Bildung zu einer Postwachstumsgesellschaft beitragen? Inwiefern kann politische Bildung zum Thema Postwachstum ein Nährboden für Veränderung sein? Welches Potential und welche Grenzen hat Bildung, um (radikalen) gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen? Wir verbinden gemeinsam theoretische Konzepte mit konkreten Bildungsprojekten.

In Kooperation mit Décroissance Bern und dem Quartiertreff Böxli