Aktuelle Termine und Ankündigungen

Publikationen

„Endlich Wachstum! ZWEI – Ergänzungsheft zu Kapitalismus, Wachstumskultur, Alternativen“

Nach der zweiten Auflage der Methodensammlung “Endlich Wachstum!” mit Materialien rund um Wachstum, Wachstumskritik und sozial-ökologische Alternativen gibt es jetzt das Ergänzungsheft „Endlich Wachstum! ZWEI“ mit drei ganz neuen Kapiteln.
Das Methodenheft bietet weitere Materialien für die Bildungsarbeit, die die Methoden des ersten Hefts zu den Themen Grundlagen Wachstum und Kapitalismus, Mentale Infrastrukturen des Wachstums und Alternativen – Auf dem Weg zu einer sozial-ökologischen Transformation ergänzen.
Es richtet richtet sich wie bereits das erste Heft an alle, die in einem pädagogischen Kontext mit Jugendlichen (ab 15 Jahren) und jungen Erwachsenen arbeiten.

Ab sofort bestellbar unter www.fairbindung.org/publikationen
Alle Methoden auch kostenlos online verfügbar unter www.endlich-wachstum.de

Ausstellung

Die Ausstellung „Endlich Wachstum!“ ist auf Tour

Die Ausstellung „Endlich Wachstum“ macht das Thema Wirtschaftswachstum, Grenzen und Alternativen auf interaktive Weise zugänglich und verständlich.
Aktuell ist die Ausstellung an den folgenden Orten zu sehen:
08.07.2017 bis 07.08.2017: Transformationspavillon der Klima Allianz in Lutherstadt Wittenberg
14.08. 2017 bis 25.08.2017: Degrowth Summerschool/Klimacamp im Rheinland

Eine ausführliche Beschreibung und Ausstellung der der einzelnen Exponate und Infos zum Ausleihen finden sich unter: www.fairbindung.org/ausstellung

Seminare

Eigentlich bin ich ganz anders, ich komme nur so selten dazu.

2.-5.11.2017 in der ÖkoLea bei Berlin

In diesem 4-tages Seminar nähern wir uns der Verankerung von wirtschaftlichem Wachstum als unserer „mentalen Infrastruktur“, indem wir uns gemeinsam ausprobieren und mit- und voneinander lernen. Mit Körper, Geist und Seele entdecken wir innere Hindernisse und Potenziale auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft.

Kosten: 50-170 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung (je nach euren finanziellen Möglichkeiten)
Anmeldung: bis 04.10.2017 per Mail an info[ät]fairbindung.org

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„Wachstum um des Wachstums willen ist die Ideologie der Krebszelle“ (Edward Abbey). Ewiges Wirtschaftswachstum ist unsinnig: aus einer ökonomischen, ökologischen, sozialen und globalen Gerechtigkeitsperspektive. Die Notwendigkeit für einen sozial-ökologischen Transformationsprozess scheint klar – und doch hat der Kapitalismus Hochkonjunktur. Warum gibt es in unserer Gesellschaft eine so große Lücke zwischen dem vorhandenen Wissen auf der einen, und dem alltäglichen Handeln auf der anderen Seite?
Die Idee von Wachstum hat sich nicht nur in Wirtschaft und Politik, sondern auch in unserem Denken, Handeln und unseren Gefühlen festgesetzt. Konkurrenzgedanken, Beschleunigung und (Selbst-)optimierungsversuche ziehen sich durch unser Leben. Und in Deutschland ist die Erschöpfung in den vergangenen Jahren viel stärker als der Wohlstand gewachsen.

In diesen vier Tagen nähern wir uns der Verankerung von wirtschaftlichem Wachstum als unserer „mentalen Infrastruktur“, indem wir uns gemeinsam ausprobieren und mit- und voneinander lernen. Mit Körper, Geist und Seele entdecken wir innere Hindernisse und Potenziale auf dem Weg in eine sozial-ökologische Gesellschaft.

Das Seminar findet vom 2.-5.11.2017 statt und steht allen interessierten Menschen offen.
– Uhrzeiten: Donnerstag, 16 Uhr bis Sonntag bis 14Uhr
– Ort: ÖkoLea bei Berlin
– Es sind keine Vorkenntnisse nötig
– TN-Beitrag: 50-170 Euro inkl. Übernachtung und Verpflegung
Anmeldung: bis 04.10.2017 per Mail an info[ät]fairbindung.org
– Plätze: max. 18 Teilnehmer*innen

Veranstaltungen

Café Décroissance:
Und wer geht dann eigentlich noch arbeiten? … Das Bedingungslose Grundeinkommen als Baustein einer Postwachstumsgesellschaft

Mittwoch, 25. Oktober 2017. Ort: noch unbekannt

Im Rahmen unserer Reihe Café Décroissance diskutieren wir mit Mein Grundeinkommen, wie eine Gesellschaft mit Existenzsicherung in der Praxis aussehen könnte und was das BGE mit einer Gesellschaft jenseits des Wachstums zu tun hat. Über das Recht auf ein würdevolles Leben – finanziert vom Staat und ohne Gegenleistung.

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Wachstum, Wohlstand, Produktivität …machen unsere Arbeitskraft in vielen Bereichen der bezahlten und unbezahlten Arbeit überflüssig. Doch warum strampeln wir uns dann eigentlich bei der Lohnarbeit die Beine aus?
In profitablen Sektoren wie dem Bankenwesen oder in der Pflege werden zahlreiche Arbeitsplätze in den nächsten Jahrzehnten durch Maschinen und Roboter ersetzt. Gleichzeitig fehlt in Bereichen wie dem Bildungssektor oder in der Medienbranche Geld und viele Menschen stehen unter hohem finanziellen Druck. Arbeitslosigkeit, prekäre Arbeitsbedingungen, hohe Arbeitsbelastung und mangelnde Freizeit betreffen einen Großteil der Gesellschaft. Wie können Arbeit und Einkommen – auch ohne Wachstum – gerechter verteilt werden?
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) soll allen Menschen Existenzsicherung und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen – unabhängig davon, was für eine Arbeit sie leisten und wie diese wirtschaftlich wertgeschätzt wird. Was wäre, wenn du plötzlich ein Grundeinkommen hättest?

Im Rahmen unserer Reihe Café Décroissance diskutieren wir mit Mein Grundeinkommen, wie eine Gesellschaft mit Existenzsicherung in der Praxis aussehen könnte und was das BGE mit einer Gesellschaft jenseits des Wachstums zu tun hat. Über das Recht auf ein würdevolles Leben – finanziert vom Staat und ohne Gegenleistung. Komm vorbei, diskutiere mit und lass dich inspirieren.

 

Café Décroissance:
Wirtschaft anders machen. Die Vielfalt alternativer Wirtschaftsformen in der Praxis

13.9.2017, 19 – 22 Uhr, Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Eine Vielzahl von Unternehmen hat Ansätze entwickelt, innerhalb des Kapitalismus anders zu wirtschaften. Zielsetzungen sind für sie nicht Profit, Wettbewerb und ständiges Wachstum. Sondern im Vordergrund stehen Werte und Überzeugungen wie Werteorientierung, selbstbestimmtes Arbeiten und nachhaltiges Produzieren. Bei dieser Abendveranstaltung im Rahmen der Wandelwoche wollen wir die Vielfalt, Unterschiedlichkeit und auch Gemeinsamkeiten alternativer Formen des Wirtschaftens vorstellen und diskutieren.

Mit: Premium Kollektiv (Gregor May), taz Genossenschaft (Konny Gellenbeck), Lebenskleidung (Benjamin Itter), Fairmondo (angefragt) und Quartiermeister (angefragt)
Moderation: Jana Gebauer

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Eine Vielzahl von Unternehmen hat Ansätze entwickelt, innerhalb des Kapitalismus anders zu wirtschaften. Zielsetzungen sind für sie nicht Profit, Wettbewerb und ständiges Wachstum. Sondern im Vordergrund stehen Werte und Überzeugungen wie Werteorientierung, selbstbestimmtes Arbeiten und nachhaltiges Produzieren. Bei dieser Abendveranstaltung im Rahmen der Wandelwoche wollen wir die Vielfalt, Unterschiedlichkeit und auch Gemeinsamkeiten alternativer Formen des Wirtschaftens vorstellen und diskutieren. Dazu laden wir Vertreter*innen verschiedener Betriebe und Strömungen ein.

Mit:
Kollektivbetrieb: Premium Kollektiv (Gregor May)
Gemeinwohlökonomie: Fairmondo (nn)
Social Business: Quartiermeister (nn)
Genossenschaft: taz Genossenschaft (Konny Gellenbeck)
Green Business: Lebenskleidung (Benjamin Itter)

Moderation: Jana Gebauer

13.9.2017, 19 – 22 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche Berlin Brandenburg und der Berliner Unternehmensgespräche in Kooperation mit UnternehmensGrün, Gemeinwohlökonomie und der taz statt.

Vergangene Veranstaltungen und Termine

Veranstaltung

 

Berliner Postwachstums-Slam

Berichte und visuelle Eindrücke sowie in Kürze auch die Videomitschnitte des Slams findet ihr unter www.fairbindung.org/slam

 

Geballtes Wissen und praktische Einblicke rund um die Frage, was nach dem Wachstum kommt. Kompakt verpackt und anschaulich in jeweils 10 Minuten vorgetragen.

Was hat Zeitwohlstand mit Postwachstum zu tun? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft für den sozial-ökologischen Wandel? Kann man das „gute Leben“ lernen?  Und wieso ist das BIP eigentlich zum weltweiten Maßstab des Wirtschaftens geworden?
Junge Wissenschaftler*innen verlassen die Hörsäle und Bibliotheken und präsentieren ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse für ein Leben und Wirtschaften jenseits des Wachstums. Kurz, knackig, klar – Nachfragen erlaubt.

Wann und wo? Mittwoch 14. Juni 2017, 19:00 Uhr in den Prinzessinnengärten (U8 Moritzplatz)
Was? Wissenschaftliche Arbeiten (Hausarbeiten, Artikel, Abschlussarbeiten u.a.) und Inputs aus praktischen Projekten und Initiativen aus dem Kontext von Postwachstum und sozial-ökologische Transformation.
Wie? 10 Minuten Vortragszeit pro Slammer*in und Abschlussdiskussion

Es laden ein: FairBindung e.V., dem Förderverein Wachstumswende e.V., dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem netzwerk n e.V.

Moderiert wird der Abend von Josefa Kny (FUTURZWEI. Stiftung Zukunftsfähigkeit).

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Der Postwachstums-Slam greift das Format „Sciene Slam“ auf. Ein Science Slam ist, genau wie das Vorbild Poetry Slam, eine Bühne zum Präsentieren der eigenen Arbeit. Doch beim Postwachstums-Slam stellen sich keine Schriftsteller*innen mit selbst geschriebenen Texten vor, sondern Nachwuchswissenschaftler*innen. Statt im kahlen Hörsaal präsentieren die Teilnehmenden in gemütlich-grüner Atmosphäre ihr Forschungsthema oder Erkenntnisse aus der Praxis. Sie haben zehn Minuten Zeit, um die eigene Arbeit so verständlich, anschaulich und ansprechend wie möglich vorzustellen. Entgegen gängiger Formate geht es beim Postwachstums-Slam aber nicht darum, im Wettstreit die oder den besten Slammer*in zu prämieren! Vielmehr möchten wir einen wertschätzenden Raum schaffen, um mit und voneinander zu lernen. Wir möchten mit dem Postwachstums-Slam neue Erkenntnisse und inspirierende Impulse in die Breite tragen und damit einen Beitrag leisten, wie sich unsere Gesellschaft und Wirtschaft vom Wachstumszwang befreien kann.

Am Slam nehmen teil:

  • Sonja Geiger (TU Berlin): Vom Kissen aus die Welt retten? Wie uns meditieren nachhaltiger macht
  • Michael Berning: Buen Vivir und BNE – Impulse für eine gute nachhaltige Bildung
  • Jan Peter Schulz: Jedes Märchen braucht eine Heldenfigur- Zur Rolle der Bürger und die Bürgerin in der Postwachstumgesellschaft
  • Andrea Vetter (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Konviviale Technik
  • Hermine Bähr: Degrowth-Stories: Kraftvolle Geschichten für eine Welt im Wandel
  • Matthias Schmelzer (Konzeptwerk Neue Ökonomie): Das Wachstumsparadigma: Geschichte, Hegemonie, Alternativen

Organisiert wird der Postwachstums-Slam von FairBindung e.V., dem Förderverein Wachstumswende e.V., dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und dem netzwerk n e.V.
Auf unterschiedliche Weise setzen sich alle vier Organisationen dafür ein, Alternativen zum vorherrschende Wachstumsparadigma zu untersuchen, zu stärken und zu verbreiten: In der Schule, an den Hochschulen und in der Wissenschaft sowie in der breiten Öffentlichkeit. Du wirst an dem Abend auch die Möglichkeit haben, Vertreter*innen von allen vier Organisationen kennenzulernen.

Rückfragen gerne an Robin von FairBindung e.V.: robin.stock[ät]fairbindung.org

Veranstaltung

Recherchiert im Mai

Experten der Wirklichkeit im Gespräch über „Eine linke Geschichte”, unsere Gegenwart und die Macht der Utopie
Di, 30.05.2017, 19.00 Uhr
GRIPS Hansaplatz

Infos

Auf den Recherchen, mit denen das GRIPS die Arbeit an der Entwicklung seiner Inszenierungen anreichert, begegnen wir zahlreichen Expert*innen unterschiedlichster Lebenswirklichkeiten in unserer Stadt. Mit ihnen und unserem Publikum gehen wir jeweils im Vorfeld einer neuen Inszenierung auch öffentlich ins Gespräch. Im Mai dreht sich bei »Recherchiert« im Rahmen der Inszenierung »Eine linke Geschichte« (Premiere der Neufassung 17.06.2017) alles um eine linke Geschichte, unsere Gegenwart und die Macht der Utopie.

FairBindung diskutiert gemeinsam mit Volker Ludwig, Detlef Michael und der Linksjugend [‚solid].

-Eintritt frei

Veranstaltung

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Zeit für Zeitwohlstand!

Impulse und Diskussion für Wege in eine Zeitwohlstandsgesellschaft

Wir werden überhäuft mit unzähligen Möglichkeiten und Produkten. Wir haben scheinbar alles – nur leider keine Zeit mehr!
Im Sinne einer Reduzierung von materiellem Wohlstandsballast, Entschleunigung und der Rückgewinnung der Souveränität über unsere Lebenszeit wird Zeitwohlstand zur zentralen Frage.

Am 11. Mai 2017, 19:00 im Baumhaus Berlin (Gerichtstr. 23, Berlin-Wedding)

Mehr Infos

In unserer heutigen Zeit werden wir überhäuft mit unzähligen Möglichkeiten an  Konsumprodukten, Freizeitgestaltung, Unterhaltungsmedien und vielem mehr. Scheinbar haben wir alles nur leider keine Zeit mehr. Wir leiden unter Zeitnot, fühlen uns gestresst und überfordert.
Neben systemischen Zwängen ist dies die Folge von Wachstums- und Beschleunigungsvorstellungen, die uns unbewusst und meist unhinterfragt verinnerlicht wurden.
Im Sinne einer Reduzierung von materiellem Wohlstandsballast, Entschleunigung und der Rückgewinnung der Souveränität über unsere Lebenszeit wird Zeitwohlstand zur zentralen Frage. Diese verbindet die Kritik an einem rein materialistischen Verständnis von Wohlstand und am kapitalistischen Wachstumssystem mit der positiven Vision von einem guten Leben.

Was bedeutet für uns Wohlstand, wenn wir über immer mehr Dinge verfügen, jedoch über immer weniger Zeit? Und wie können wir Zeitwohlstand erlangen? Welche politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen stellen sich uns auf dem Weg zu mehr Zeitwohlstand?
In diesem Café Décroissance wollen wir gemeinsam mit dem Zeitforscher und Postwachstums-Aktivisten Gerrit von Jorck Wege in eine Zeitwohlstandsgesellschaft ausmachen.

https://jorck.wordpress.com/
http://www.baumhausberlin.de

Eintritt frei, Spenden willkommen

Die Veranstaltungsreihe Café Décroissance stellt Aspekte einer Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zur Diskussion. Gäste verschiedener sozialer Bewegungen geben hierzu thematische Impulse und laden zum Gespräch und Austausch mit dem Publikum ein. Das Café Décroissance findet alle 1-2 Monate am Donnerstagabend an wechselnden Orten sozial-ökologischen Wandels statt.
Weitere Themen und Termine unter: https://www.fairbindung.org/cafe_d

Buen Vivir Woche


Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!

Veranstaltungswoche 20.-29. April 2017 in Berlin

Mit der Woche „Buen Vivir – Recht auf ein gutes Leben für alle!“ wollen wir Impulse, Inspiration und Debattenräume schaffen, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen.
Vom 20. bis 29. April laden wir euch ein, an den vielfältigen Programmpunkten aus Workshops, Vorträgen, Konzertlesung, Filmvorführung, Stadttour und vielem mehr teilzunehmen.

Alle Infos und Termine findet ihr im Flyer und unter www.fairbindung.org/buenvivir
Flyer in English

Veranstaltung

Beyond the red lines – Systemwandel statt Klimawandel

Filmvorführung mit anschließender Diskussion zu Klimagerechtigkeit, Widerstand und Alternativen zum Wachstumswahn.
In Zusammenarbeit mit Ende Gelände Berlin, Powershift und der Regenbogenfabrik

Am 2. März 2017, 19:30 in der Regenbogenfabrik (Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg)

Ausstellung

Endlich Wachstum – die Ausstellung

26. Januar 2017 um 18:00 Uhr
im Berlin Global Village
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin-Neukölln
(ehemaliges Kindl-Gelände)

Infos

Wachstum ist nicht gleich Wachstum. In der Natur ist Wachstum begrenzt: Menschen wachsen, Bäume sprießen in die Höhe, aber irgendwann sind sie »ausgewachsen«. Bei der Wirtschaft soll das anders sein, sie soll immer weiter und weiter wachsen: die Produktion, der Umsatz, die Zahl der Beschäftigten eines Unternehmens, die Auswahl an Produkten und unser Verbrauch. Aber ist mit einem Wachstum der Wirtschaft wirklich ein besseres Leben verbunden? Ist unendliches Wachstum in einer endlichen Welt überhaupt möglich? Warum soll die Wirtschaft ewig weiter wachsen? Wie kam es überhaupt dazu, dass Wachstum zum zentralen Leitmotiv für Politik und Wirtschaft wurde? Und was könnten Auswege sein?

Aufbauend auf unserer gleichnamigen Methodensammlung haben wir die interaktive Ausstellung „Endlich Wachstum!“ entwickelt, die die Besucher*innen einlädt, sich kritisch mit unserem  auf permanentes Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem zu beschäftigen und Alternativen kennenzulernen.

Die Ausstellungseröffnung möchten wir mit euch gebührend feiern!

Der Abend wird gestaltet durch einen einführenden Impulsvortrag, Führung durch die Ausstellung, Musikprogramm und Raum zum Austausch über die Ausstellung mit den inhaltlichen und graphischen Gestalter*innen.

Der Eintritt ist frei, Essen und Getränke gibt es auf Spendenbasis

Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten des Berlin Global Village auf Anfrage zu sehen sein vom 27. Januar bis 1. Februar. Bei Interesse bitte per E-Mail melden: robin.stock@fairbindung.org

Ab Februar kann die Ausstellung dann ausgeliehen werden. Sie eignet sich als Ergänzung zu Seminaren, auf Tagungen und sonstigen Veranstaltungen, um auf ansprechende und niedrigschwellige Art Diskussionsräume und Denkanstöße für eine Wirtschaft und Gesellschaft jenseits des Wachstums zu eröffnen.
Informationen zum Verleih in Kürze auf: www.fairbindung.org/angebote
oder per Mail an info@fairbindung.org

Wir freuen uns, euch am 26. Januar zur Ausstellungseröffnung zu begrüßen!

Ausstellung

Endlich Wachstum – die Ausstellung

… ist noch bis zum 8. Februar 2017 zu sehen im
Berlin Global Village
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin-Neukölln
(ehemaliges Kindl-Gelände)

Infos

Infos zu Ausstellung und Bilder gibt es unter: https://www.fairbindung.org/angebote/#ausstellung

Die Ausstellung ist regulär geöffnet am:

Dienstag,  31.1. von 15:00-17 :00Uhr (Bitte vorher anmelden: kristina.utz[ät]fairbindung.org )

Mittwoch, 1.2. von 10:00-19:00 Uhr

Donnerstag 2.2 von 9:30 – 17:00 Uhr

Freitag 3.2. von 18:00 – 20:00 Uhr (Bitte vorher anmelden: kristina.utz[ät]fairbindung.org )

Montag, 6.2. von 13:00 – 19:30 Uhr

Mittwoch, 8.2. von 10:00 – 12 Uhr

Weitere Termine und Führungen für Gruppen auf Anfrage an: info [ät] fairbindung.org

Workshop

Psychodynamics of Capitalism –
A self-exploration

Ein erlebnisbasierter Workshop im Rahmen der Budapest Degrowth Week (englischsprachig)
Mittwoch, 31. August 2016, 16.30h-18.30h (part 1/2)
Freitag, 2. September 2016, 16.30h-18.30h (part 2/2)
Corvinus Unisversity, Budapest, Fővám tér 8, 1093 Ungarn

Infos

Why is it so hard to make capitalism history? We want to explore the psychodynamics of capitalism and the embodied barriers towards a transformation within ourselves – in practice and theory.

The workshop is based on Welzer, who states that the imaginary of growth not only rules the world, but also our minds and souls. To transform those mental infrastructures, we are inspired by Hunecke who suggests to strengthen skills such as solidarity and mindfulness.

The workshop comprises two parts, taking place Wednesday and Friday. In between, there will be little voluntary exercises to explore pathways into a degrowth society.

Fortbildung

Wirtschaftswachstum. Grenzen. Alternativen.

Methoden für die Bildungsarbeit
14.09.-16.09.2016
Gauting, bei München

Infos

Wirtschaftswachstum ist das vorherrschende Prinzip der Zukunftssicherung in unserer Gesellschaft. Es prägt maßgeblich unser Denken und Handeln. Dabei durchdringt der materielle Konsum viele unserer Lebensbereiche. Doch es sind durchaus Zweifel angebracht, ob diese Verbindung von Wachstum, Wohlstand und Glück so richtig ist. Zumal immer deutlicher die Auswirkungen von sozialen Ungerechtigkeiten, Klimawandel und zur Neige gehenden Ressourcen in Erscheinung treten. All diese Zukunftsfragen betreffen in ganz besonderer Weise die Jugendarbeit. Es ist deshalb sinnvoll, dass Bildungsangebote in der Jugendarbeit auch Grundlagen und Wechselwirkungen von Ökonomie, Ökologie und Sozialen Fragen erörtert und nach Alternativen zum Modell des grenzenlosen Wachstums gesucht wird. Dieses praxisbezogene Seminar führt entlang des Methodenhefts „Endlich Wachstum“. Alle darin vorgestellten Methoden sind in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen erprobt und vermitteln das nötige Grundwissen.

– TN Beitrag: 198,- Euro
– Veranstalter ist das Institut Gauting
– Anmeldung erfolgt über das Intitut Gauting https://www.institutgauting.de/seminare/2016-endlich-wachstum

Fortbildung

Wirtschaftwachstum und Gutes Leben

Globale Perpektiven und Methoden für den Unterricht
29.09.2016, Frankfurt a.M.

Infos

Wohlstand und somit auch das gute Leben werden in unseren Breitengraden zumeist über Wirtschaftswachstum gemessen. Die Verknüpfung von „gut“und „entwickelt“ wird hierbei immer wieder vorausgesetzt. Aber was bedeutet eigentlich ein gutes Leben? Was brauchen wir für dieses und welche Ansätze und Ansichten gibt es auf globaler Ebene, um es zu bestimmen? An Hand des Methodenheftes „Endlich Wachstum“ werden wir uns diesen Fragestellungen auf spielerische Art und Weise nähern.

– TN Beitrag 20-60 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist das Zentrum Ökumene
– Anmeldung erfolgt über das Zentrum Ökumene: schreiber@zentrum-oekumene.de

Fortbildung

Lebensmittel zum Zweck

Wie das Wirtschaftssystem im Ernährungssektor wirkt

19.11.2016, Berlin

Infos

Wie wirkt sich der kontinuierliche Wachstumszwang auf unser Ernährungssystem aus? Welche ökologischen und sozialen Konsequenzen sind mit dem Wachstumszwang in der Nahrungsmittelindustrie verbunden? Und welche alternativen Ansätze für eine zukunftsfähige Ernährung jenseits des Wachstumsparadigmas gibt es bereits? Als Grundlage dient unser Themenheft „Lebensmittel zum Zweck“. Im Mittelpunkt der Fortbildung steht das Ausprobieren und die kritische Reflexion unterschiedlichster sowohl kognitiv orientierter als auch erfahrungsbasierter Methoden.

– TN Beitrag 20-60 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist FairBindung e.V.
– Anmeldung bis zum 31.10.2016 unter anmeldung@fairbindung.org oder info@fairbindung.org

Seminar

Vom Subjekt zum Objekt und zurück

Körperbewusstsein in Zeiten des Wachstums
23.11. – 26.11.2016, Berlin

Infos

Wirtschaftswachstum ist das Allheilmittel für alles – so zumindest das Mantra. Immer mehr, immer schneller, immer weniger Zeit um bewusst mit unserem Körper umzugehen. Aber wie dringt unser auf Wachstum ausgelegtes Wirtschaftssystem in meinen Körper, Geist und meine Seele? Wie zeigt es sich ganz konkret in meinem Tun und meinen Begegnungen? Wir möchten uns gemeinsam auf die Suche begeben und verstehen, was Wirtschaften, unsere Geschichte und Gegenwart mit uns als Personen macht und wie wir uns von Denkstrukturen befreien können und welche Möglichkeiten den Körper zu „dekolonisieren“, wie Serge Latouche es formuliert, an unterschiedlichen Orten auf der Welt entwickelt und angewandt wurden und werden. Ein Angebot für alle, die gerne lachen, sich (zu wenig) bewegen und neue Handlungsmöglichkeiten  für Alltag und Berufsleben entdecken und entwickeln wollen.

– TN Beitrag 40-160 Euro (nach eigenem Ermessen)
– Veranstalter ist FairBindung e.V.
– Anmeldung bis zum 31.10.2016 unter anmeldung@fairbindung.org oder info@fairbindung.org

Transition Tour

Arbeiten und Leben jenseits des Wachstumszwangs

TransitionTour am Donnerstag, den 22. September 2016
Start: 15.00h AGORA collective, Mittelweg 50, 12053 Berlin, Dauer ca. 4h.

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Zu Fuß und mit dem Fahrrad besuchen wir Projekte in Neukölln, die ihre Utopie einer solidarischen und nachhaltigen Welt in der Praxis ausprobieren und tauschen uns mit ihnen über Chancen und Hindernisse alternativer Wirtschafts- und Lebensformen aus.
Wir besuchen das AGORA collective, Zentrum für zeitgenössische Praktiken in Berlin und Projektpartner der eineweltstadt.Berlin. Beim Veganladenkollektiv Dr. Pogo bekommen wir Einblick in den Arbeitsalltag eines Kollektivs, und beim Kulturlabor Trial&Error erfahren wir mehr darüber, warum Tauschen und Selbermachen eine leise Revolution sein kann. Abschließend lassen wir auf dem Allmende-Kontor die Tour ausklingen und finden heraus, was Gemeinschaftsgärten mit Postwachstum zu tun haben.

ANMELDUNG möglichst bis zum 20. September an Kristina Utz. Bitte eigene Fahrräder mitbringen. Teilnahme auf 20 Personen beschränkt.

In Kooperation mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo, dem Kulturllabor Trial&Error, Allmende-Kontor und dem AGORA collective.

Veranstaltung

Stimmen des Widerstands – unterwegs in Mittelamerika

23.November 2016, 19.00h
Regenbogen-Kino, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin

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Die Karawane Mesoamerika für das Gute Leben der Menschen im Widerstand ist ein solidarisches Projekt, das durch die Zusammenarbeit internationaler Kollektive realisiert wurde. Zwischen Mai 2015 und Juli 2016 reiste die Karawane von Mexiko bis Costa Rica und hat sich mit 17 Gemeinden ausgetauscht, die im Widerstand gegen Megaprojekte wie Bergbau, Windkraftparks, Gasleitungen, Monokultur- und Wasserkraftprojekte sind.
Bei der Veranstaltung wird eine Aktivistin der Karawane von den Eindrücken berichten. Anhand der auf der Reise produzierten Videos kommen Menschen vor Ort selber zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen mit Regierungen, transnationalen Firmen, aber auch ihre Widerstände. Der anschließende Austausch soll die Brücke hierher schlagen um sich gemeinsam auf die
Suche nach Handlungs- und gegenseitigen Unterstützungsmöglichkeiten zu begeben.

In Kooperation mit der Karawane für das Gute Leben der mesoamerikanischen Menschen im Widerstand und der Regenbogenfabrik.

Veranstaltung

Postwachstum konkret – Kollektiv Arbeiten und Wirtschaften

Donnerstag, 15. September 2016
19.15h, B-Lage, Mareschstraße 1, 12055 Berlin

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Juhu, ein Kollektiv! Am besten eine ganze Föderation! Und schon ist der Kapitalismus überwunden?!

Gemeinsam mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo diskutieren wir Potenziale und Hürden kollektiver Unternehmungen – und das Konzept der UnionCoop, sich durch gewerkschaftliche Vernetzung gegenseitig zu unterstützen.

Was bedeutet die Arbeit als Kollektiv in Theorie und Praxis? Sind Kollektive eine praktische Möglichkeit, das Richtige im Falschen zu realisieren? Wie sieht Gleichberechtigung und Selbstbestimmung im Arbeitsalltag aus?
Kommt und diskutiert mit uns!

Unabhängig von uns gibt es ab 20h VoKü von Secure Transport For All.

In Kooperation mit dem Veganladenkollektiv Dr. Pogo und der B-Lage

Veranstaltung

Dekolonisierung der Gedankenwelt

Koloniale Kontinuitäten in der Wachstumsgesellschaft und die Frage, ob Bildungsarbeit Veränderung bewirken kann

Donnerstag, 7. Juli 2016 17.30h
KollektivBar ES, Pflügerstraße 52, 12047 Berlin

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Inwiefern zeigen sich koloniale Kontinuitäten im derzeitigen kapitalistischen Wirtschaftssystem? Wo reproduzieren wir durch unsere imperiale Lebensweise Machtverhältnisse zwischen Süd und Nord?

glokal und FairBindung möchten mit euch koloniale Machtverhältnisse und Kapitalismuskritik in Verbindung bringen und gemeinsam diskutieren.
Dabei wollen wir uns darüber austauschen, ob Bildung einen Beitrag zur Dekolonisierung unserer Gedankenwelt leisten kann.

In Kooperation mit glokal und der KollektivBarEs

Veranstaltung

Wissen.lernen.teilen.

Bildung als Transformationswerkzeug?!

Montag, 2. Mai 16, 19.00
Böxli, Lagerweg 10, 3013 Bern

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Wie kann Bildung zu einer Postwachstumsgesellschaft beitragen? Inwiefern kann politische Bildung zum Thema Postwachstum ein Nährboden für Veränderung sein? Welches Potential und welche Grenzen hat Bildung, um (radikalen) gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen? Wir verbinden gemeinsam theoretische Konzepte mit konkreten Bildungsprojekten.

In Kooperation mit Décroissance Bern und dem Quartiertreff Böxli