Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!

Veranstaltungswoche vom 20.-29. April 2017 in Berlin

Ein gutes Leben. Nicht für wenige privilegierte auf der Welt, sondern für alle Menschen. Ein gutes Leben, das wir nicht auf Kosten Anderer führen. Das mit Respekt allem Leben auf der Erde begegnet und die ökologischen Grenzen des Planeten achtet.
Dieser Utopie gehen wir mit der Veranstaltungswoche in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren, die sich in Berlin und Bundesweit für eine zukunftsfähige Welt einsetzen, nach.

Buen Vivir bzw. Sumak kawsay (auf Quechua)

Buen Vivir bzw. Sumak kawsay (auf Quechua) bezeichnet ein zentrales Prinzip in der Weltanschauung und Lebenspraxis indigener Gruppen aus dem Andenraum Lateinamerikas. Es strebt nach einem guten und erfüllten Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur.
Dieser lateinamerikanische Ansatz inspiriert auch in Deutschland und Europa viele Menschen. Denn Buen Vivir verbindet fundamentale Kritik an der kapitalistischen Wachstumsgesellschaft mit inspirierenden Ansätzen einer zukunftsfähigen Welt.
Eine prominente Stimme, die die Idee des Buen Vivir auch nach Deutschland trägt ist Alberto Acosta, ehemaliger Minister, Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador und Mitbegründer der bekannten Yasuní–Initiative.

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Buen Vivir kann verstanden werden als „Plattform, auf der sich unterschiedliche Elemente in einer gemeinsamen Perspektive auf die Zukunft treffen, die Veränderung nicht im Rahmen des Gegebenen, sondern mit Blick auf die Utopie“ denken  schreibt, wie wir finden sehr treffend, Eduardo Gudynas.
Dabei verbindet das Buen Vivir inspirieren die Perspektiven indigenen Wissens auch alternative Strömungen aus Deutschland und Europa, wie etwas degrowth/Postwachstum.

Es gibt bereits zahlreiche Publikationen, die den Ansatz des Buen Vivir vorstellen und diskutieren. Die folgenden möchten wir euch empfehlen:

Publikationen:

Websites:

Video:

DiB – Buen Vivir from Raute Film on Vimeo.

Die Veranstaltungswoche

Mit der Woche „Buen Vivir – Recht auf ein gutes Leben für alle!“ wollen wir Impulse, Inspiration und Debattenräume schaffen, um einem guten Leben jenseits von Wachstum, Konsum, Konkurrenz und Umweltzerstörung näher zu kommen.
Vom 20. bis 29. April laden wir euch ein, an den vielfältigen Programmpunkten aus Workshops, Vorträgen, Konzertlesung, Filmvorführung, Stadttour und vielem mehr teilzunehmen. Das komplette Programm für die Woche könnt ihr dem Flyer entnehmen. Alle Veranstaltungen findet ihr auch im folgenden aufgeführt.

Alle Veranstaltungen finden auf Deutsch statt, für einige Angebote können wir eine Übersetzung ins Spanische und Englische anbieten. Darauf wird im Online-Programm entsprechend hingewiesen.

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Die Veranstaltungswoche „Buen Vivir – Ein gutes Leben für alle!“ wird organisiert von FairBindung in Kooperation mit:

Attac Berlin (AG degrowth), Baumhaus Berlin, das kooperativ, Engagement Global, EPIZ Berlin, fdcl, Netzwerk Wachstumswende, Impuls, Lateinamerika Forum, Naturfreundejugend, PowerShift, Regenbogenfabrik, Städtepartnerschaft San Rafael del Sur/Kreuzberg, Wandel Woche 2017, Yasunidos

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Wir bedanken uns für die finanzielle Unterstützung durch:

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Städtereise:

Her mit dem schönen Leben!?

8.-22. April

Vortrag:

Buen Vivir und die Gier nach Öl

21. April 2017, 19:30

Fortbildung:

Buen Vivir im Globalen Lernen

21. April 2017, 10 – 17 Uhr

Workshop:

Das Gute Leben für alle als Utopie

22. April 2017, 14 Uhr

Workshop:

Tiefenökologie und Buen Vivir

23. April 2017, 11:00 -19:00 Uhr

Vortrag:

Mit Bioökonomie zum Guten Leben?

24. April 2017, 19 Uhr

Konzertlesung:

Alberto Acosta und Grupo Sal

25. April 2017, 18:30

Filmvorführung:

La buena vida – Das gute Leben

26. April 2017, 19:30 Uhr

Übungsabend

Buen Vivir – ein Übungsabend

26. April 2017, 19 Uhr

Vortrag/Lesung:

Geschichten des Gelingens

27. April 2017, 18:00 Uhr

Stadttour:

Solidarität wird praktisch

29. April 2017, 13:00 Uhr

Wanderung:

Wie Digitalisierung unser Leben transformiert

05. – 07. Mai 2017

Städtereise: Her mit dem schönen Leben!?

Glück und Lebensfreude, Wohlstand und globale Gerechtigkeit – geht das zusammen? Die Naturfreundejugend begibt sich auf Spurensuche  und erkunden Berlin als „Transition town“

Wir wollen alternative Lebens- und Arbeitsstile kennenlernen und konkrete „Transition-Projekte“ besuchen: u. a. „Prinzessinnengärten“, Markthalle 9 und die „Weltküche“. Wir Akteur*innen von Transition-Town, lernen die Entstehungs- und Hintergründe sowie politische Initiativen in verschiedenen Stadtteilen kennen.
Und  wir wollen unsere eigenen Lebensstile überdenken: Was sind unsere gesellschaftlichen Vorstellungen für ein ökologisch verantwortliches Leben? Nachhaltiger konsumieren und produzieren – kann ich dazu etwas beitragen? Was kann ich selbst konkret in meinem Leben, in meiner Stadt tun?

Datum: 18.04.2017 bis 22.04.2017
Ort: Berlin
Preis: 120,- Euro
Weitere Infos: http://www.naturfreundejugend.de/unterwegs/termine/show/3618/Staedtereise_Berlin_Her_mit_dem_schoenen_Leben/

Die Städtereise wird angeboten von der Naturfreundejugend

Vortrag: Buen Vivir und die Gier nach Öl – Was bleibt von Ecuadors Konzept vom Guten Leben?

Josephine Koch und Marco Paladines von YASunidos stellen den Stand der Realisierung des Buen Vivir in Ecuador und das YASunidos-Bündnis vor und diskutieren Ideen, wie die große Transformation hin zum Guten Leben konkret angegangen werden kann.

2007 sorgte Ecuador mit der revolutionären Yasuní-ITT-Initiative für internationale Aufmerksamkeit: Für das Gute Leben im Einklang mit der Natur sollte das Erdöl im Yasuní-Regenwald für immer im Boden bleiben und mit Unterstützung der Länder des Globalen Nordens ein alternatives Wirtschafts- und Entwicklungsmodell aufgebaut werden. Die ecuadorianische Verfassung von 2008 hat das Buen Vivir sogar zur Staatsmaxime erhoben und der Natur eigene Rechte zugestanden. Auch heute propagiert die Regierung des Landes das Buen Vivir – und die Ausweitung der Erdölförderung im Regenwald. Wie geht das zusammen? Welche Haltung hat das zivilgesellschaftliche Bündnis YASunidos dazu?

Josephine Koch und Marco Paladines von YASunidos stellen den Stand der Realisierung des Buen Vivir in Ecuador und das YASunidos-Bündnis vor und diskutieren mit euch Ideen, wie die große Transformation hin zum Guten Leben, hier wie dort, konkret angegangen werden kann.
Datum: Freitag, 21. April 2017, 19:30
Ort: Versammlungsraum des FDCL, Mehringhof, 3. Aufgang, 5.Stock, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin
Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Vortrag wird angeboten von von YASunidos in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL e.V.)

Fortbildung: Buen Vivir – Das gute Leben als Thema im Globalen Lernen

Das EPIZ – Zentrum für Globales Lernen und FairBindung laden Multiplikator*innen der Bildungsarbeit ein, Buen Vivir als Thema des Globalen Lernens kennenzulernen und gemeinsam Methoden auszuprobieren, die für die eigene Bildungsarbeit mit jungen Menschen genutzt werden können.

Der lateinamerikanische Ansatz des Buen Vivir inspiriert viele Menschen als Alternative zu unserer derzeitigen Wachstumsgesellschaft. Die positive Vision eines guten und erfüllten Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur eignet sich hervorragend auch als Thema für die Bildungsarbeit.
Das EPIZ – Zentrum für Globales Lernen und FairBindung laden Multiplikator*innen der Bildungsarbeit ein, Buen Vivir als Thema des Globalen Lernens kennenzulernen und gemeinsam Methoden auszuprobieren, die für die eigene Bildungsarbeit mit jungen Menschen genutzt werden können.

Datum: 21. April 2017, 10 – 17 Uhr
Ort: EPIZ, Schillerstraße 59, 10627 Berlin
Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung an bruch[ät]epiz-berlin.de

Die Fortbildung wird angeboten vom EPIZ Berlin in Zusammenarbeit mit FairBindung e.V.

Workshop: Das „Gute Leben für Alle“ – (d)eine Utopie?!

22.04.2017, 14 Uhr, Berlin

Wir stellen uns der Frage: „Was wäre, wenn Du morgen aufwachtest und Deine Vision eines ‚Guten Lebens für Alle‘ wäre über Nacht Wirklichkeit geworden?“ Deine eigenen Vorstellungen  und Ideen ans Tageslicht zu bringen und zu teilen, darum geht es in diesem interaktiven Workshop. Was genau wäre für Dich eigentlich anders? Wie würde dein Alltag aussehen – und dein Umfeld? Mit wem würdest du Leben, wie deine Zeit verbringen? Auf den Spuren unserer individuellen Utopie stellen wir uns spielerisch diesen und anderen kritischen Fragen. Der Workshop soll die Teilnehmenden ermächtigen, Handlungsperspektiven zu entwickeln, die uns schon heute auch ohne das heraufbeschworene Wunder ermöglichen, dem „‚Guten Leben“‘ ein Stückchen näher zu kommen. Jede*r kann mitmachen, Teilnahmevoraussetzungen gibt es keine.

Datum: Samstag, 22.04.2017, 14 Uhr
Ort: HandlungsSpielRaum, Karl-Marx-Straße 166 / 2. Hinterhof, Berlin-Neukölln
Anmeldung und Fragen bitte an:postwachstum@attacberlin.de.

Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Workshop wird angeboten von Attac Berlin – Postwachstums AG und dem Arbeitskreis Kula Kula – die experimentelle Beitragsökonomie

Workshop: „Work that reconnects“ – Tiefenökologie und Buen Vivir

23. April 2017, 11:00 -19:00 Uhr, Berlin

Dieser Workshop ist eine Einführung in die tiefenökologische „Arbeit, die wieder verbindet“ von Joanna Macy. Im Workshop werden diese Verbindungen in kreativen Erfahrungs- und Begegnungsübungen für uns spürbar und begreifbar. Wir können unsere Gefühle angesichts der Krisen wahrnehmen und würdigen.

Wir leben in einer Zeit, in der die „Grenzen des Wachstums“ in vielen Bereichen schon längst überschritten sind. Die zerstörerischen Konsequenzen des industriellen Wachstumsmodells werden immer sichtbarer und viele Menschen fühlen sich angesichts der Krisen zunehmend ohnmächtig und verzweifelt…
Dieser Workshop ist eine Einführung in die tiefenökologische „Arbeit, die wieder verbindet“ von Joanna Macy. Wie im Buen Vivir wird auch in der Philosophie der Tiefenökologie von der Verbundenheit der Menschen in das ökologische Netz des Lebens der Erde ausgegangen und allem Lebendigen ein Recht auf Leben zugesprochen. Im Workshop werden diese Verbindungen in kreativen Erfahrungs- und Begegnungsübungen für uns spürbar und begreifbar. Wir können unsere Gefühle angesichts der Krisen wahrnehmen und würdigen. So ermutigen wir uns miteinander, um kraft- und liebevoll ins Handeln zu kommen und die Zukunft zu gestalten, in der ein Gutes Leben für alle möglich ist.

Leitung: Dominik Werner, freiberuflicher Facilitator, Theaterpädagoge und Initiator des Transition Theater.

Datum: Sonntag, 23. April 2017, 11:00 -19:00 Uhr
Ort: Baumhaus Berlin, Gerichtstr. 23 (Berlin-Wedding)

Teilnahmebeitrag: 10-20 € (nach eigenem Ermessen). Anmeldung erforderlich bis 10. April an: maria.rojas[ät]fairbindung.org
Der Workshop wird angeboten von FairBindung e.V.

Vortrag: Mit Bioökonomie zum Guten Leben?

04.04.2017, 19 Uhr, Berlin

Wir können weiter wachsen, ohne die Welt zugrunde zu richten – das ist das zentrale Versprechen der Bioökonomie. Wohin führt dieser Machbarkeitsoptimismus? Welche Auswirkungen hat Bioökonomie für den Globalen Süden und kann die Idee des Buen Vivir eine Alternative bieten?
Vortrag und Diskussion mit Thomas Fatheuer.
„Nachwachsende Rohstoffe“ wird zur Zauberformel für die Zukunft. Das Konzept des Guten Lebens, des Buen Vivirs, hingegen hinterfragt das Verhältnis zur Natur und insistiert auf der Notwendigkeit einer grundlegenden Neuorientierung.
Wohin führt der Machbarkeitsoptimismus der Bioökonomie? Welche Auswirkungen hat Bioökonomie für den Globalen Süden und kann die Idee des Buen Vivir eine Alternative bieten?

Referent: Thomas Fatheuer, Autor von „Buen Vivir – vom Recht auf Gutes Leben“ und „Kritik der Grünen Ökonomie“ Mitarbeiter des FDCL

Datum: Montag, 24.04.2017, 19 Uhr
Ort: Versammlungsraum des FDCL, Mehringhof, 3. Aufgang, 5.Stock, Gneisenaustr. 2A, 10961 Berlin

Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Vortrag wird angeboten vom Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL e.V.)

Konzertlesung mit Alberto Acosta und Grupo Sal

25. April 2017, 18:30

Alberto Acosta ist die wohl prominenteste Stimme des Buen Vivir. Im Zusammenspiel lateinamerikanischer Klänge von Grupo Sal und der politisch-gesellschaftlichen Visionen Acostas gibt diese Abendveranstaltung einen Einstieg in das Konzept Buen Vivir und die Frage nach einem guten Leben.

Alberto Acosta, ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador sowie Mitbegründer der bekannten Yasuní-Initiative, ist die wohl prominenteste Stimme des Buen Vivir.
Im Zusammenspiel lateinamerikanischer Klänge von Grupo Sal und der politisch-gesellschaftlichen Visionen Acostas gibt diese Abendveranstaltung einen Einstieg in das Konzept Buen Vivir und die Frage nach einem guten Leben. Inhaltliche Beiträge von Alberto Acosta in Form von Texten, Berichten und Geschichten kombiniert mit Liedern zur Thematik von Grupo Sal machen Buen Vivir an diesem Abend auch  sinnlich-künstlerisch erfahrbar.

Anschließend ist der Raum geöffnet für Gespräch und Diskussion.
Außerdem erwarten euch an diesem Abend ein Markt der Alternativen, an dem sich die beteiligten Gruppen mit ihrer Arbeit präsentieren.

Datum: Dienstag, 25. April, 18:30
Ort: Konzertsaal der Freien Waldorfschule Kreuzberg, Ritterstr. 78, Berlin-Kreuzberg
Eintritt: 5-15 € (nach eigenem Ermessen)

Filmvorführung: „La buena vida – Das gute Leben“, anschließend Diskussion zu Importkohle aus Kolumbien

26. April 2017, 19:30 Uhr, Berlin

Der mehrfach preisgekrönte Film „La buena vida – Das gute Leben“ von Jens Schanze erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito, die einer Kohlemine weichen muss. Im Anschluss an den Film berichtet Aktivist*innen über die Entstehung des Films und Verbindungen zu Kohleimporten in Berlin.

Das Dorf der Wayúu-Gemeinschaft liegt im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch ihre Lebensgrundlage  wird durch die Mine „El-Cerrejón“ zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft.
Jairo Fuentes, Anführer der Dorfgemeinschaft, ist entschlossen, die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern…
Im Anschluss an den Film berichten Laura Weis, Eine-Welt-Promotorin für Klimagerechtigkeit bei PowerShift und Sebastian Rötters von Urgewald über die Entstehung des Films und Verbindungen zu Kohleimporten in Berlin.

Datum: Mittwoch, 26. April 2017, 19:30 Uhr
Ort: Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei, Spenden willkommen
Die Filmvorführung wird organisiert von FairBindung, Regenbogenfabrik und PowerShift

Buen Vivir – ein Übungsabend

26. April, 19 Uhr , Berlin

Impuls lädt ein zu erkunden, was „los buenos convivires“ (die guten Zusammenleben) für uns und unseren Alltag bedeuten. Welche Vorstellungen von Entwicklung und Wachstum können wir verlernen und wie geht Verbundenheit?

Nach dem Abend mit Alberto Acosta und Grupo Sal wollen wir erkunden, was „los buenos convivires“  (die guten Zusammenleben) für uns und unseren Alltag bedeuten. Welche Haltungen, welche Fähigkeiten können wir üben für ein umfassendes „in Beziehung sein“…. und was davon steckt schon in uns? Welche Vorstellungen von Entwicklung und Wachstum können wir verlernen und wie geht Verbundenheit?
Anna von Gruenewaldt und Henrike Lindemann laden ein, den Zusammenhang zwischen der inneren Entwicklung des Menschen und der äußeren systemischen zusammenzudenken und sich dem in verschiedenen Übungen zu nähern.

Datum: Mittwoch, 26. April, 19 Uhr
Ort: Impuls-Büro, Kiefholzstr. 20
Eintritt frei, Spenden willkommen

Der Übungsabend wird gestaltet von Impuls – der Agentur für angewandte Utopien e.V.

Vortrag/Lesung: Her mit dem guten Leben! Geschichten des Gelingens aus dem Buch „Glücksökonomie – wer teilt, hat mehr vom Leben“

27. April 2017, 18:00 Uhr, Berlin

Viele Menschen auf der ganzen Welt verspüren keine Lust mehr auf Konkurrenz, Einzelkämpfertum, Hierarchie, Ausbeutung und Ressourcenzerstörung. Sie haben sich aufgemacht, einen neuen Weg zwischen Markt und Staat zu gehen, haben Betriebe, Projekte und Initiativen begründet, die nicht mehr auf Geldlogik, sondern auf Glückslogik basieren. Sie experimentieren mit vielfältigen Formen der Zusammenarbeit und des dezentralen Wirtschaftens. Kooperieren, Teilen, das Gemeinwohl fördern, von Gleich zu Gleich miteinander umgehen, sich für andere einsetzen, sich in intakter Natur bewegen – das sind zentrale Essenzen für Zufriedenheit und Sinnstiftung im eigenen Leben, wie die internationale Glücksforschung bestätigt.

Die Journalistinnen Annette Jensen und Ute Scheub, beide vormals bei der taz, referieren Geschichten des Gelingens aus ihrem Buch „Glücksökonomie – wer teilt, hat mehr vom Leben“.

Datum: Donnerstag, 27. April 2017, 18:00 Uhr
Ort: Baumhaus Berlin, Gerichtstr. 23 (Berlin-Wedding)

Eintritt frei, Spenden willkommen

Es laden ein:  Annette Jensen, Ute Scheub und das Baumhaus http://www.gluecksoekonomie.net

Stadttour: Solidarität wird praktisch: Direktimport, Solidarische Landwirtschaft und Selbstorganisation hier und in Südeuropa

29.04. 13-18 Uhr, Berlin

Eine Tour durch Kreuzberg und Neukölln zu Initiativen, die sich auf verschiedene Art für die Unterstützung selbstorganisierter Strukturen in Griechenland, Italien und Spanien einsetzen. Was für Importwaren gibt es, mit deren Erwerb nicht nur hochwertige Produkte direkt bezogen, sondern auch Selbstverwaltung und politischer Kampf unterstützt werden – meist die Voraussetzungen für ein Gutes Leben. Wie kann das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft dem krisengebeutelten Südeuropa nutzen? Wo und wie kann ich mich beteiligen und welche Unterstützung wird gebraucht?
Die Tour mündet in eine Abendveranstaltung mit Diskussion und Film (vorauss.: I fight, therefore I am).
Angefragte Projekte: Schnittstelle, Solidarity4All, FairBindung, SoliOli, SoLaWi mit Direktimport, u.a.
Wie kann das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft dem krisengebeutelten Südeuropa nutzen? Wo und wie kann ich mich beteiligen und welche Unterstützung wird gebraucht?
Die Tour mündet in eine Abendveranstaltung mit Diskussion und Film (vorauss.: I fight, therefore I am).
Angefragte Projekte: Schnittstelle, Solidarity4All, FairBindung, SoliOli, SoLaWi mit Direktimport, u.a.

Datum: Samstag, 29.04. 13-18 Uhr mit anschließender Abendveranstaltung
Ort: Anmeldung und Infos zum Ort bitte erfragen unter mail[ät]das-kooperativ.org
Eintritt frei, Spenden willkommen

Mehr Infos: http://bbb.wandelwoche.org/buenvivir-tour/

Die Tour wird angeboten  von das kooperativ e.V., Wandelwoche Berlin-Brandenburg und FairBindung.

Wanderung: Im On-Modus – Wie Digitalisierung unser Leben transformiert

05. -07. Mai 2017

Auch, wenn du dich selbst vielleicht nicht zu den technikbegeisterten Menschen zählst – du befindest dich bereits mitten drin: in der sogenannten digitalen Revolution!
Social Media, globale Vernetzung und Big Data wirken in all unseren Lebensbereichen. Dadurch haben wir einerseits Möglichkeiten, die vor nur 30 Jahren noch undenkbar schienen und ganz schön praktisch sein können. Andererseits hinterlassen wir überall unsere Spuren und Google kennt uns besser als unsere alten Schulfreund*innen.
Auf unserer Wanderung wollen wir uns auf die Suche nach der Digitalisierung in unserem eigenen Leben machen und gemeinsam diskutieren, welche Rolle diese im sozial-ökologischen Wandel spielt.

Datum: 05.05.2017 18:00 bis 07.05.2017 14:00
Reiseziel: Goslar und Umgebung
Preis: 60 Euro Anmeldung: bis 23. April 2017
Mehr Infos: http://www.naturfreundejugend.de/unterwegs/termine/show/3743/beweg_gruende_Wanderung_Im_On_Modus_Wie_Digitalisierung_unser_Leben_transformiert/

Die Wanderung wird angeboten von der Naturfreundejugend.