
Unsere Workshops und Projekttage
Nachhaltiger Konsum
Durch Einkaufen die Welt retten?
Nachhaltiger Konsum wird derzeit als eine Möglichkeit gesehen, die eigene Lebensweise nachhaltiger zu gestalten und somit einen positiven Einfluss auf die sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu gewinnen. Wir kaufen täglich ein und sind uns selten darüber bewusst, wo unsere Nahrungsmittel, Kleidung oder Elektrogeräte herkommen, welchen Weg die Produkte bereits hinter sich gebracht haben und welche sozialen und ökologischen Folgen diese auf ihrem Weg hinterlassen haben. Wir wollen im Rahmen des Workshops diesen Weg kennen lernen und nicht nur die Folgen beleuchten, sondern auch Alternativen aufzeigen und gemeinsam Möglichkeiten herausarbeiten, an welchen Stellschrauben ein jeder persönlich drehen kann um seinen Konsum nachhaltiger zu gestalten.
Zielgruppe: ab 5. Klasse
Wie kommt der Kaffee in die Tasse?
Fairer Handel am Beispiel Kaffee
Im Workshop „Wie kommt der Kaffee in die Tasse“ können Schüler_innen anhand der Wertschöpfungskette des Kaffees nachvollziehen, wie der Prozess der Kaffeeherstellung von der Kirsche bis zur gerösteten Bohne abläuft. Dabei schauen wir besonders auf die Verteilung der Löhne der Kaffeeproduzent_innen und schließen daran die Fragen an: Was ist fair am fairen Handel? Wo liegt der Unterschied zu „unfair“ gehandelten Produkten und woran erkenne ich, dass ein Produkt fair gehandelt wurde? Als Beispiel dient in diesem Workshop der durch FairBindung e.V. direkt importierte Kaffee aus Guatemala. Es können jedoch nach Absprache auch andere Produkte als Beispiel dienen (bei jüngeren Zielgruppen).
Zielgruppe: ab 5. Klasse
Die Reise eines T-Shirts
Wie viel verdient eigentlich ein_e Näher_in?
In unserem Workshop „Die Reise eines T-Shirts“ erfahren die Schüler_innen, welchen Weg ein Kleidungsstück zurücklegt, bis es zu uns in den Kleiderschrank gelangt. Dabei schauen wir uns anhand einer Wertschöpfungskette gemeinsam an, wie viel Geld die Menschen in den einzelnen Produktionsschritten verdienen und unter welchen Bedingungen sie arbeiten. Zum Abschluss entwickeln die Schüler_innen ein Mindmap zu den verschiedenen Handlungsoptionen auf individueller, nationaler und internationaler Ebene.
Zielgruppe: ab 5. Klasse
Der Weg eines Handys
Vom Rohstoffabbau zur Entsorgung
Handys haben längst Einzug in unseren Alltag gehalten und sind für die meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. In Deutschland gibt es heute mehr Mobilfunkverträge als Einwohner. Doch was hat unser Handykonsum global für Auswirkungen? Wo kommen die Rohstoffe her und unter welchen Bedingungen werden sie abgebaut? Wie sieht die Produktionskette eines Handys aus? Und was passiert mit den alten Geräten? In unserem Workshop werden wir uns durch interaktive Methoden an diese Fragen annähern.
Zielgruppe: ab 7. Klasse
Kinder haften für ihre Eltern?!
Nichts kann endlos wachsen – außer der Wirtschaft?
Ist endloses Wirtschaftswachstum auf einem endlichen Planeten möglich? Wenn wir so weiterleben wie bisher – was bedeutet das für künftige Generationen? Für eure Generation? Wie könnten mögliche Alternativen aussehen? Mit diesen und vielen anderen spannenden Fragen möchten wir uns gemeinsam mit euch beschäftigen und uns dem Thema Wirtschaftswachstum nicht mithilfe grauer Theorie und endloser Zahlenreihen sondern auf kreative und interaktive Art und Weise nähern.
Zielgruppe: ab 9. Klasse
Ist Yasuni noch zu retten?
Ein Planspiel zur Ölförderung im ecuadorianischen Regenwald
Das Planspiel simuliert eine Konferenz im November 2011, die die Regierung Ecuadors einberufen hat, um am Ende der Verhandlungsrunden über den Erhalt oder die Zerstörung des Yasuni-Nationalparks zu entscheiden. Dieser Regenwald gehört zu den zehn artenreichsten Gebieten der Erde und wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Doch im Boden darunter wurde Erdöl im Wert von 7,2 Milliarden US-Dollar gefunden. Ecuador ist ein Ölförderland und kann auf die Öleinnahmen nicht ohne Weiteres verzichten. Dennoch bot Präsident Correa vor der UN-Vollversammlung an, die Ölförderung im Yasuni-Gebiet nicht zu beginnen, wenn die Weltgemeinschaft die Hälfte der entgangenen Öleinnahmen in einen UN-Treuhandfonds einzahlt. Die UNO unterstützte das Vorhaben und richtete dafür einen Treuhandfonds ein. Doch bisher ist zu wenig Geld eingegangen und Correa muss sich nun entscheiden, ob das Öl gefördert wird oder im Boden bleibt. Um diese Entscheidung treffen zu können, hat Correa noch einmal wichtige Akteure eingeladen, die ihn unterstützen und beraten sollen. Die Schüler_innen simulieren die Konferenz und versuchen, eine Einigung zu finden.
Zielgruppe: ab 11.Klasse



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